Shark (TV-Serie) - Staffel 1

Shark (TV-Serie) - Season 1

Filmplakat Shark (TV-Serie) - Staffel 1
Regie Spike Lee, Rod Holcomb, John Showalter, Ron Lagomarsino, Steven DePaul, Arvin Brown, Steve Gomer, Robert Lieberman, Kate Woods, Chris Misiano, Adam Davidson, Marcos Siega, Anthony Hemingway, Paul Holahan, Martha Coolidge, Terrence O'Hara  Drehbuch Ian Biederman, Keith Eisner, Kevin Falls, Devon Greggory, Bill Chais, Michael Oates Palmer, Mimi Schmir, Yolanda Lawrence, Jacob Epstein, Ken Woodruff, Ted Humphrey, Steve Sharlet  Produzenten Robert Del Valle, Robin Gurney 
Genre TV-Serie (Krimi)  FSK 16  Filmlänge 1080 min
Land USA, 2006-2007  DVD-Start 22.08.2008  Verleih 20th Century Fox

Story

Sebastian Stark ist DER Top-Strafverteidiger in Los Angeles. Egal ob man vergewaltigt, gemordet oder betrogen hat – Stark bekommt so gut wie jeden frei. Nicht umsonst wird er deswegen vor Gericht „Shark“ genannt. Doch eines Tages schlägt ihm der Bürgermeister einen Job in der Staatsanwaltschaft vor. Stark soll dort in einer Sondereinheit besonders komplizierte Kriminalfälle aufklären. Zur Seite werden ihm vier junge Juristen gestellt, die selber noch nicht recht wissen, wie sie mit der einst so bissigen und gefürchteten Anwalts-Legende umgehen sollen.
Zeitgleich bekommt Stark auch noch entgegen seinen Erwartungen das Sorgerecht für seine 16-jährige Tochter. Wegen ihr und dem neuen Job beginnt Stark sich selbst zu läutern und startet eine Karriere, für die er sich nicht mehr schämen muss. Er weiß, dass er jetzt das Richtige tut. Allerdings holen ihn die Geiseln der Vergangenheit mehr als einmal wieder ein…

Schauspieler

Shark (TV-Serie) - Staffel 1 James Woods, Jeri Ryan, Danielle Panabaker, Sophina Brown, Sarah Carter, Sam Page, Henry Simmons, Alexis Cruz, Ron Glass, Carlos Gómez

Kritik von Sascha Koch

Sascha vergibt 3 von 5 Ms Shark (TV-Serie) - Staffel 1 „Dr. House“ ist ein riesiger Welterfolg. So dachte man sich bei CBS wohl, dass dieses Konzept lange nicht auf die Medizin beschränkt sein müsste und produzierte kurzerhand eine Anwalts-Adaption zum geniale „Dr. House“. Man organisierte ein Team von Experten, die jedes Detail auseinander nehmen können, (wie bei „House“) eine starke Frau als schlagfertige Vorgesetzte (wie bei „House“) und mit James Woods die juristische Antwort auf Hugh Laurie. Doch geht dieser offensichtliche Ideenklau auf?

Zu erst einmal ist auch ein James Woods kein Hugh Laurie. Hier werden die beiden Charakterdarsteller doch noch von der einen oder anderen Dimension getrennt. Genau wie Starks Team, welches beliebig auswechselbar, langweilig und einfältig ist. Einzig Jeri Ryans Figur der Oberstaatsanwältin kann zumindest im Zusammenspiel mit Woods einigermaßen überzeugen.
Darstellertechnisch kann „Shark“ schon einmal nicht mit „Dr. House“ mithalten. Genau das Gleiche gilt für die Fälle, die Dialoge und die Originalität. Zwar gelingt es „Shark“ in der ersten Staffelhälfte, vor allem aber in den ersten Episoden, trügerisch frisch und frech für eine Anwaltsserie zu wirken, aber schließlich verschwindet auch das. L.A. bietet eine coole, heiße Kulisse und James Woods kann in den ersten Episoden mit schlagfertigen und sarkastischen Dialogen punkten. Auch die Fälle gestalten sich interessant.
Mit Voranschreiten der Season jedoch verliert „Shark“ immer mehr seiner sowieso schon raren Vorzüge und wird unglaublich eintönig. Zwar kann „Shark“ einen gewissen Unterhaltungslevel halten, hebt sich aber in keinerlei Hinsicht auch nur im Geringsten von den anderen der tausenden und abertausenden Crime- und Anwaltsserien ab, was sich bis zum Ende auch nicht groß ändert. Einzig der Fall Wayne, in dem es um einen fiesen Serienkiller geht, kann für ordentlich Aufregung sorgen. Hier wurden zwei tolle Episoden zustande gebracht.
Um die private Seite von Sebastian Stark darzustellen, brachte man seine 16-jährige Tochter ins Spiel. Diese ach so rührende Vater-Tochter-Entwicklung ist zwar ziemlich süß, meist aber unoriginell und vorhersehbar.

Unterm Strich ist die Übertragung der Medizinserie „Dr. House“ auf die Juristerei mächtig missglückt – und zwar in allen Belangen. Es bleibt eine durchschnittliche Abendserie, mit der man aus dem manchmal etwas tristen Deutschland in das sonnige Kalifornien flüchten kann, mehr aber auch nicht. Selbst James Woods, der als einziger Darsteller am Set einigermaßen Unterhaltungswert besitzt, kann da nicht mehr viel retten.
„Shark“: Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Man hat nichts verpasst, wenn man diese Serie nicht gesehen hat. Leider purer Durchschnitt, der am Anfang vorgibt mehr zu sein, als er über die gesamte Staffeldauer schlussendlich ist.

Wissenswertes

Shark (TV-Serie) - Staffel 1 Episodenguide:
• Seitenwechsel
• Eine Frage der Ehre
• Herzlos
• Die Strandhaus-Affäre

• Rückendeckung
• Sklaverei
• Déjà vu
• In flagranti

• Rotlicht
• Blutsbande
• Schweres Kaliber
• Ein teuflischer Gegner

• Nackte Tatsachen
• Absturz
• Scheinheilig
• Ausgetrickst

• Fehlzündung
• Kurzer Prozess
• Der Pornokönig
• Sturz ins Leere

• Gehirnwäsche
• Ein teuflischer Plan

Auszeichnungen

Shark (TV-Serie) - Staffel 1 Emmy Nominierungen:
Beste Ausstattung („Nackte Tatsachen“)


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