Der Fluch der 2 Schwestern

The Uninvited

Filmplakat Der Fluch der 2 Schwestern
Regie Charles Guard, Thomas Guard  Drehbuch Craig Rosenberg, Doug Miro, Carlo Bernard  Produzenten Roy Lee, Laurie MacDonald, Walter F. Parkes, Doug Davison 
Genre Psycho-Thriller  FSK 16  Filmlänge 87 min
Land USA  Kinostart 28.05.2009  DVD-Start 23.10.2009  Blu-ray-Start 23.10.2009  Verleih Paramount Pictures

Story

Anna ist vom tragischen Tod ihrer Mutter schwer traumatisiert und verbringt daraufhin einige Zeit in einem Sanatorium. Nach ihrer Entlassung kehrt sie nach Hause zurück, wo sie neben ihrer Schwester Alex und ihrem Vater auch dessen neue Lebensgefährtin antrifft – Rachel, die ehemalige Pflegerin ihrer am Ende schwerkranken Mutter. Es fällt Anna sehr schwer, Rachel als ihre neue Mutter zu akzeptieren, und außerdem wird sie immer wieder von furchtbaren Visionen geplagt. Die schockierenden Erscheinungen, die Anna hat, deuten alle auf eines hin: Offensichtlich hat die aalglatte Rachel etwas mit dem Tod von Annas Mutter zu tun. Gemeinsam mit ihrer Schwester Alex beginnt Anna daraufhin Nachforschungen anzustellen und versucht ihrem Vater klarzumachen, dass Rachel in Wahrheit eine psychopathische Killerin ist, die bereits andere Menschenleben auf dem Gewissen hat. Doch Rachel bleibt nicht untätig, denn schließlich steht hier für sie einiges auf dem Spiel…

Schauspieler

Der Fluch der 2 Schwestern Emily Browning, Arielle Kebbel, David Strathairn, Elizabeth Banks, Maya Massar, Kevin McNulty, Jesse Moss, Dean Paul Gibson

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 4 von 5 Ms Der Fluch der 2 Schwestern Eines sei gleich vorweg gesagt: „Der Fluch der zwei Schwestern“ dürfte für Fans von richtigen Horror-Schockern etwas zu milde ausgefallen sein. Thomas und Charles Guard spinnen hier eine packende und übersinnliche Geschichte, die zwar immer wieder gekonnt gruselige Schauermomente einfließen lässt, die aber doch eher dem Thriller-Genre zuzuordnen ist. Dieses Remake der südkoreanischen Horrorproduktion „A Tale of Two Sisters“ führt den Zuschauer von der ersten Minute an in die komplett falsche Richtung, gibt ihm aber immer wieder kleine Hinweise, die es ihm ermöglichen, einen Blick hinter das Offensichtliche zu werfen. Denn dass nichts so ist, wie es den Anschein hat wird schnell klar. Das allerdings ist auch der große Schwachpunkt des an und für sich gut gemachten Streifens. Sämtliche Argumentation geht viel zu schnell und zu offensichtlich in eine Richtung – was beim Thriller geübten Zuschauer ziemlich bald den Verdacht aufkommen lässt, dass in Wirklichkeit alles ganz anders sein muss.

All das tut aber den absolut gelungenen Schockeffekten keinen Abbruch. Hier haben sich die Macher wirklich etwas einfallen lassen. Wer auf abgetrennte Gliedmaßen und heraushängende Gedärme hofft, wird nicht auf seine Kosten kommen. Die Bilder bleiben auch in den schockierenden Momenten ästhetisch und erzeugen angenehme Gänsehaut, auch wenn sich die Guard-Brüder doch des einen oder anderen Klischees bedient haben. Wer kann sich denn noch wirklich über aus Schlüssellöchern tropfendes Blut aufregen? Doch ansonsten darf man zittern, vor Schreck erstarren und entsetzt die Augen zukneifen – und das ist es doch, was man von gutem Spannungskino erwartet. Die Darsteller, allen voran die bezaubernde Emily Browning, machen ihre Sache durchweg gut und überzeugen bis zum Schluss. Hier lässt es sich nach Herzenslust in albtraumhaften Gruselmomenten schwelgen und die Auflösung belohnt dann auch für den einen oder anderen Logikfehler, der sich bei „Der Fluch der zwei Schwestern“ leider eingeschlichen hat.

Wissenswertes

Der Fluch der 2 Schwestern Roy Lee, der sich auf den Rechteerwerb an fernöstlichen Filmen spezialisiert hat, ist für diese Remake des südkoreanischen Horror-Streifens "A Tale of Two Sisters" verantwortlich.



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Kommentare

Ian schreibt am 15.06.09, 00:27
Für das Horrorgenre endlich mal wieder ein richtig richtig guter Film.Tolle Darsteller in einer bis zum Ende spannenden,grandios eingefädelten geschichte machen diesem Film wohl zum besten Horrorstreifen des Jahres.Das Highlight wird natürlich nicht verraten.
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