Ein Scheusal zum Verlieben (TV)

Ein Scheusal zum Verlieben

Filmplakat Ein Scheusal zum Verlieben (TV)
Regie Sharon von Wietersheim  Drehbuch Karen Beyer, Julius Grützke  Produzent Markus Grobecker 
Genre Komödie  Filmlänge 93 min
Land Deutschland, 2000  Verleih SAT 1

Story

Benjamin Hofer ist Herzchirurg und ein Ekel, wie es im Buche steht. Mit anderen Menschen kann er so gar nicht umgehen, jeden, der ihm in die Quere kommt, stößt er mit seiner zynischen Art vor den Kopf. Nur seine hochschwangere Frau darf hinter Benjamins raue Fassade sehen. Als sie aber nach der Geburt von Tochter Anna stirbt, bricht für Benjamin eine Welt zusammen. Er wird noch unerträglicher, und vor allem Annas Kindermädchen Julia, eine Jurastudentin, die auch noch Taxi fährt, bekommt das zu spüren. Mit dem Perfektionisten Benjamin und der chaotischen Julia treffen aber auch wirklich zwei Welten aufeinander. Doch je mehr die Fetzen fliegen, desto bewusster wird Benjamin, dass er ohne Julia nicht mehr sein will. Doch das große Problem des Herzchirurgen ist, dass er seine wahren Gefühle nur bei Töchterchen Anna zeigen kann…

Schauspieler

Ein Scheusal zum Verlieben (TV) Max Tidof, Jasmin Gerat, Karin Eickelbaum, Karl Michael Vogler, Monika Woytowicz, Thomas Sarbacher, Elisabeth Lanz, Gina Louisa Naumann, Billie Zöckler

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 4 von 5 Ms Ein Scheusal zum Verlieben (TV) Mit „Ein Scheusal zum Verlieben“ präsentiert uns Regisseurin Sharon von Wietersheim eine Liebeskomödie, die einfach nur Spaß macht. Hier finden wir eine angenehme Prise von verhaltenem Humor, ernste Untertöne und durchaus auch gesellschaftskritische Untertöne. Vor allem in der Auswahl der beiden Hauptfiguren bewies von Wietersheim ein sicheres Händchen. Max Tidof ist ein Ekel und Zyniker, wie man ihn sich nicht besser vorstellen könnte. Als Egomane mit rauer Schale und weichem Kern überzeugt der Mime restlos und in Ex-Bravo-Girl Jasmin Gerat findet er seinen idealen Gegenpart. Die beiden liefern sich Wortgefechte, die es in sich haben und vermitteln in jeder Sekunde glaubhaft, dass Gegensätze einander eben doch anziehen. Auch wenn das Ende dann leider etwas sehr absehbar ist, wird man von „Ein Scheusal zum Verlieben“ nicht enttäuscht. Man darf sich auf eine gutgemachte deutsche Komödie freuen, die einen mit einem zufriedenen Gefühl auf dem Sofa zurücklassen wird.



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