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Le Train - Nur ein Hauch von Glück
Le Train
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Regie
Pierre Granier-Deferre
Drehbuch
Pierre Granier-Deferre, Pascal Jardin
Produzent
Raymond Danon
Genre Kriegs-Drama FSK 16 Filmlänge 101 min Land Frankreich, Italien Kinostart 01.11.1974 Verleih Scotia |
Story
Als die deutsche Armee im Jahr 1940 immer weiter nach Nordfrankreich vorrückt, flüchten unzählige Franzosen in Richtung Süden. Unter den Flüchtlingen auch Julien mit seiner hochschwangeren Frau und seiner kleinen Tochter. Als die dreiköpfige Familie in den Flüchtlingszug einsteigt, werden die drei jedoch voneinander getrennt. Während Frau und Kind in der ersten Klasse reisen, muss sich Julien mit einem weniger luxuriösen Waggon zufriedengeben. Die lange Reise wird ihm allerdings durch die hübsche Anna versüßt. Es dauert nicht lange, da verlieben sich die beiden bis über beide Ohren ineinander. Doch als ihre Reise endet, müssen sich ihre Wege trennen. Erst Jahre später begegnen sie sich wieder und müssen feststellen wie schicksalhaft ihre Begegnung im Flüchtlingszug doch war…
Schauspieler
Jean-Louis Trintignant, Romy Schneider, Nike Arrighi, Régine, Franco Mazzieri, Maurice Biraud, Paul Amiot, Paul Le Person, Anne Wiazemsky, Roger Ibanez, Jean Lescot
Filmkritik von Kathrin Lang
Regisseur und Drehbuchautor Pierre Granier-Deferre mag es mit seinem romantisch angehauchten Kriegsdrama „Le Train – Nur ein Hauch von Glück“ zwar gelungen sein die bedrückende Atmosphäre während des Zweiten Weltkrieges glaubhaft auf der Leinwand umzusetzen, doch davon alleine kann dieser Film leider nicht leben. Sehr dialogarm hat Granier-Deferre die beiden Flüchtlinge Anna und Julien in Szene gesetzt und sorgt damit für gähnende Langeweile im Publikum. Eine Handlung ist im ersten Teil dieses Filmes kaum vorhanden und auch später geht alles übermäßig schleppend voran. Die beiden Hauptdarsteller Romy Schneider und Jean-Louis Trintignant geben zwar ein authentisches Liebespaar ab, doch leider können auch sie den Zuschauer nicht an diesen Film fesseln. Viel zu lange sind die Kameraeinstellungen und viel zu häufig bewegt sich „Le Train – Nur ein Hauch von Glück“ in seinem Erzählfluss kaum vom Fleck. Das ist nur eines: Ermüdend und daher alles andere als unterhaltend.
Wissenswertes
"Le Train - Nur ein Hauch von Glück" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Georges Simenon.
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Kommentare
claus boehle schreibt am 15.12.10, 16:29
Selten hat mich ein Film so berührt und
gefesselt.Die einzigartige Schauspiel-
kunst der beiden unvergessenen Akteure
thematisiert mit wenigen Blicken und Gesten auf minimalistische Art das ganze
Mysterium der absoluten Liebe.
Der wahrscheinlich noch sehr jungen
Kritikerin empfehle ich nur noch Filme
aus Hollywood zu besprechen.Da ist
sie kompetent; da weiß sie was sie hat-
Amischeisse ,Verlogenheit und Kitsch
vom Feinsten -und natürlich SPANNUNG!!!
