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Adams Äpfel
Adams æbler
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Regie
Anders Thomas Jensen
Drehbuch
Anders Thomas Jensen
Produzenten
Tivi Magnusson, Mie Andreasen
Genre Tragik-Komödie FSK 16 Filmlänge 95 min Land Dänemark Kinostart 31.08.2006 DVD-Start 10.05.2007 Verleih Delphi Filmverleih |
Story
Ivan gehört zu den ‚Gutmenschen‘ dieser Welt. Er glaubt nicht an das Böse und sieht in allen Steinen, die ihm in den Weg gelegt werden, eine Prüfung des Teufels. Gerade er hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf seinem ländlichen Anwesen ehemalige Häftlinge zu bekehren. Bislang stehen der Kleptomane, Vergewaltiger und Alkoholsüchtige Gunnar und der gewalttätige Tankstellenräuber Khalid unter seiner Obhut. Zu ihnen gesellt sich nun der Neonazi Adam, der es sich wiederum zur Aufgabe gemacht hat, Pfarrer Ivan von seinem wahnwitzigen Grundgedanken, dass es nichts Böses auf dieser Welt gibt, zu befreien. Es beginnt ein irres Duell zwischen Gut und Böse, das am Ende der Geschichte im Grunde ein jeder auf seine Art für sich gewinnt.
Schauspieler
Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen, Nicolas Bro, Ali Kazim, Paprika Steen, Nikolaj Lie Kaas, Ole Thestrup, Gyrd Lofqvist, Lars Ranthe
Filmkritik von Kathrin Lang
Leider, wirklich leider, gehört auch „Adams Äpfel“ wieder einmal zu jenen Filmen, die in der breiten Masse untergegangen sind und es dabei doch so sehr verdient hätten nach oben gehalten zu werden. Regisseur und Drehbuchautor Anders Thomas Jensen („Dänische Delikatessen“) hat mit seiner Grotesken „Adams Äpfel“ wieder einmal seinen Riecher für scharfsinnige, intelligente und überaus unterhaltsame Storys unter Beweis gestellt. Er wandelt auf dem schmalen Grat zwischen ‚geschmacklos‘ und ‚gesellschaftskritisch‘, als hätte er sein ganzes Leben lang nichts anderes getan und entwirft damit einen herrlich komischen, absurden und dabei aber auch überaus klugen Film, der nicht den leisesten Hauch von Langeweile versprüht. Ganz im Gegenteil: Je mehr Filmminuten verstreichen desto besser wird „Adams Äpfel“. Erst allmählich beginnt der Zuschauer zu begreifen, wo hier der Hase entlangläuft. Gesellschaftskritisch bis aufs Letzte stellt der dänische Film Gut, in Form von Pfarrer Ivan, und Böse, in Form von Neonazi Adam, gegenüber und punktet damit auf ganzer Linie. Selten, wirklich selten, konnte eine Mischung aus Tragödie, Komödie und Parodie so gut überzeugen wie in diesem Fall. „Adams Äpfel“: Ein wahre Kunststück und ein Juwel unter den Independentfilmen.
Wissenswertes
Dieser Film wurde mit dem „Gabriel“, dem Kulturpreis der dänischen Pastoren, ausgezeichnet. Außerdem erhielt er unter anderem Nominierungen oder Auszeichnungen bei den Filmfestspielen von Amsterdam, Brüssel und Sao Paulo.
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Kommentare
Tom, Moviesection.de schreibt am 31.10.09, 07:39
Hallo Cyrus_Smith,
Der Film wurde, wie Du oben lesen kannst, sehr wohl rezensiert. Weil er eben mehr als nur für gut befunden wurde, hat er eine solche Kritik erhalten. Darum geht es bei uns. Wenn wir Filme gut finden, schreiben wir das auch. Auf Teufel komm raus Kritik üben, tun andere - da musst Du dann in der Tat auf anderen Seiten suchen.
Thomas Ays
Moviesection.de
Cyrus_Smith schreibt am 31.10.09, 04:58
berechtigte frage, finde ich. wo ist die kritik? das liest sich wie ein abgeschriebenes gefälligkeitsgutachten aus dem hochglanzmagazin von cinestar.
auch wenn der film einer der besseren ist, kann man ihn ja wenigstens rezensieren...
Christian schreibt am 13.01.09, 23:23
Und wo ist nun die Kritik bzw. das Fazit? ;-)
