Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Solstice
|
Regie
Daniel Myrick
Drehbuch
Daniel Myrick, Martin Musatov, Ethan Erwin
Produzenten
Adam Del Deo, James D. Stern
Genre Mystery-Thriller FSK 18 Filmlänge 87 min Land USA, 2008 DVD-Start 08.02.2008 Verleih Koch Media |
Story
Es ist noch nicht lange her, da hat Megan ihre Zwillingsschwester Sophie verloren. Sie steht noch immer etwas neben sich, will aber dennoch das Fest der Sommersonnenwende mit ihren Freunden feiern. Dazu fährt sie mit Christian, Alicia, Zoe und Mark ins "beschauliche" Nowell Lake, Louisiana in das Haus ihrer Eltern. Auch hier erinnert sie alles an ihre tote Schwester. Doch etwas ist anders. Megan hat seltsame Erlebnisse, ja fast schon Erscheinungen und traut ihren Sinnen nicht mehr so recht über den Weg. Wird sie verrückt? Oder hat sie den Tod ihrer Schwester noch immer nicht recht verarbeitet? Es dauert nicht lange und Megan wird es herausfinden...
Schauspieler
Elisabeth Harnois, Shawn Ashmore, Hilarie Burton, Amanda Seyfried, Tyler Hoechlin, Matt O'Leary, R. Lee Ermey, Lisa Arnold, Lyle Brocato, David Dahlgren, Jenna Hildebrand, Mark Krasnoff
Filmkritik von Thomas Ays
Es dauert keine zehn Minuten und man hat als Zuschauer raus, worauf sich Regisseur und Co-Autor Daniel Myrick ("Blair Witch Project") konzentriert: auf die Effekte und auf eine vermeintlich gruselige Atmosphäre. Nur ist die gar nicht so haarsträubend, wie das Cover uns weismachen will. Zudem hat der Filmemacher die "normalen Szenen", in denen keine schaurige Musik zum Einsatz kommt, einfach nicht im Griff. Alles wirkt billig und austauschbar, ganz so, wie wir es von einer Direkt-auf-DVD-Veröffentlichung gewohnt sind.
Auch die Schauspieler liefern lediglich solide Leistungen ab und alle sind in etwa gleich gut - oder gleich schlecht, was auf den Blickwinkel ankommt. Shawn Ashmore weiß oft nichts mit sich anzufangen, Amanda Seyfried wirkt blass und austauschbar und Matt O'Leary nervt mehr, als dass er überzeugen könnte. Von einer solch namhaften Schauspielerriege junger amerikanischer Darsteller wäre ganz klar mehr zu erwarten gewesen, doch auch hier weiß Myrick nicht das Optimum herauszuholen.
"Solstice", zu Deutsch "Sonnenwende", ist belanglose Mystery-Thriller-Unterhaltung geworden. Zwar sind die Effekte nicht schlecht, aber unnötig, wenn der Rest des Films vollkommen nutzlos erscheint.
