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Tracey Fragments
The Tracey Fragments
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Regie
Bruce McDonald
Drehbuch
Maureen Medved
Produzent
Sarah Timmins
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 80 min Land Kanada,2007 DVD-Start 05.06.2009 Verleih Koch Media |
Story
Tracy Berkowitz ist 15 Jahre alt und ihr Leben ist die Hölle. Mit den Eltern, die selbst genug Probleme mit sich haben, gerät sie immer wieder heftig aneinander und in der Schule wird sie nur als tittenloses „Etwas“ verspottet. Da hilft es auch nicht wirklich, dass sie sich in den Neuen in der Klasse verliebt. Tracy versucht dem Elend durch Tagträume zu entfliehen, doch als ihr kleiner Bruder spurlos verschwindet muss sie sich der Realität stellen.
Schauspieler
Ellen Page, Libby Adams, Stephen Amell, Shawn Ahmed, Jackie Brown, Ari Cohen
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Tracy Fragments“ ist ein bebilderter emotionaler Ausnahmezustand. Es dauert eine ganze Weile bis man als Zuschauer überhaupt eine Ahnung hat, wohin die Reise bei diesem Streifen geht. Angereichert mit Traumsequenzen und Zeitsprüngen machen es einem Filmemacher Bruce McDonald und Drehbuchautor Maureen Medved aber auch wahrlich nicht leicht der Geschichte zu folgen. Erst nach und nach entfaltet sich die schreckliche Situation, in der sich Tracy befindet, erahnt der Zuschauer was das junge Mädchen in die jetzige Situation brachte und was die aktuelle Situation eigentlich ist. Die für den OSCAR nominierte Ellen Page („Juno“) ist in der Rolle der Tracy überzeugend authentisch und man glaubt ihr die innere Zerrissenheit jede Minute. Dennoch ist der mit Symbolik angereicherte Film insbesondere durch seine optische Umsetzung mit der Zeit mühsam anzusehen. Das Titelthema „Bruchstücke“ wurde einfach zu wörtlich genommen. Selten ist ein Bild „ganz“. Ständig splittern die Bilder in kleine Teile auf, in denen entweder immer etwas anderes oder unterschiedliche Blickwinkel der gleichen Szene zu sehen sind. Grundsätzlich eine klasse Idee den Filmtitel und das Filmthema über dieses künstlerische Stilmittel weiter zu verdeutlichen und dem Zuschauer so noch näher zu bringen. Über fast volle 80 Minuten nutzt sich dieser Effekt jedoch merklich ab und wird eher zu einem Störfaktor.
„Tracy Fragments“ – Eine aufrüttelnde und bedrückende Geschichte – wenn man sie denn unter alle den Bruchstücken findet.
