Ein Herz & eine Kanone

Gun Shy

Filmplakat Ein Herz & eine Kanone
Regie Eric Blakeney  Drehbuch Eric Blakeney  Produzent Sandra Bullock 
Genre Action-Komödie  FSK 12  Filmlänge 101 min
Land USA  Kinostart 29.06.2000  DVD-Start 06.06.2011  Verleih Concorde Film

Story

Charlie ist ein Drogenfahnder und ermittelt vornehmlich undercover. Der Job, in dem er gerade steckt, bereitet ihm jedoch jede Menge Sorgen. Seit seinem letzten Einsatz, der gehörig schief lief, ist Charlie von Angstattacken und Alpträumen geplagt. Doch nicht nur das: aufgrund der Psychopharmaka, die er deshalb seit geraumer Zeit einnimmt, leidet er nun auch noch an Verdauungsproblemen. Hilfe kann da nur noch ein Einlauf bringen, der ihm von der schönen Judy verpasst wird. Judy merkt schnell, dass Charlies Hauptproblem die Angst ist und bietet ihm ihre Hilfe an. Schneller als sie gucken können, verlieben sich die beiden ineinander und Charlie scheint es langsam besser zu gehen. Doch solange sein derzeit laufender Auftrag nicht hinter sich gebracht ist, kann sich Charlie nicht entspannen…

Schauspieler

Ein Herz & eine Kanone Liam Neeson, Sandra Bullock, Oliver Platt, José Zúñiga, Richard Schiff, Andrew Lauer, Mitch Pileggi, Paul Ben-Victor, Mary McCormack, Frank Vincent, Gregg Daniel

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 2 von 5 Ms Ein Herz & eine Kanone Liam Neeson und Sandra Bullock in einer rasanten Action-Komödie – das klingt zunächst vielversprechend. Auch der Plot des Films verspricht leichte Unterhaltung, wie man sie gerne ab und an konsumiert. Was Drehbuchautor und Regisseur Eric Blakeney jedoch aus den guten Zutaten für sein „Ein Herz & eine Kanone“ gemacht hat, ist ein Film, der weit hinter den Erwartungen bleibt. Schon den Einstieg in seine Geschichte vermasselt Blakeney inszenatorisch nach allen Regeln der Kunst. Eine Erzählstruktur, die konfus mit Rückblenden hantiert, macht es dem Zuschauer nahezu unmöglich die Figuren kennenzulernen oder sie gar zu mögen. Zwar fährt „Ein Herz & eine Kanone“ nach dem Eröffnungsteil schon bald wieder in regulären Erzählbahnen, schafft es jedoch zu keiner Zeit sonderlich gut zu unterhalten. Immer wieder bleibt unklar welche Funktionen gewisse Figuren überhaupt für den Film übernehmen und auch die Dialoge erscheinen viel zu oft als leere Blasen. Zunehmend erweckt die Action-Komödie den Eindruck, gar nicht so richtig zu wissen, was sie überhaupt erzählen will. Und so zieht sich die Geschichte immer zäher und belangloser bis hin zu ihrem Showdown, der dann jedoch auch erwartungsgemäß schwach ausfällt.



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