Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Kalifornia
|
Regie
Dominic Sena
Drehbuch
Tim Metcalfe
Produzenten
Steve Golin, Aristides McGarry, Sigurjon Sighvatsson
Genre Thriller FSK 18 Filmlänge 118 min Land USA Kinostart 25.11.1993 DVD-Start 02.08.2001 Verleih 20th Century Fox |
Story
Brian Kessler hat die zündende Idee. Um sein Buch über Serienkiller möglichst realistisch schreiben zu können, will er, gemeinsam mit seiner düsteren, leicht depressiven Freundin Carrie Laughlin, quer durchs Land nach Kalifornien fahren. Auf dem Weg dorthin machen sie an verschiedenen Orten Halt, damit Brian sich einen Eindruck der Szenerie machen und Carrie die Fotos schießen kann. Doch die Fahrt ist sehr teuer, also suchen sie sich am örtlichen College per Annonce jemanden, der sich an den Benzinkosten beteiligt und auch mal das Lenkrad übernimmt. Es melden sich der Ex-Knacki Early Grayce und seine sehr naive Freundin Adele Corners, die die beiden auf ihrem Trip begleiten sollen. Doch was harmlos beginnt, wird für Brian und Carrie zu einem Albtraum...
Schauspieler
Brad Pitt, Juliette Lewis, David Duchovny, Michelle Forbes, Sierra Pecheur, Gregory Mars Martin, Judson Vaughn, David Rose
Filmkritik von Thomas Ays
Die Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films nominierte „Kalifornia“ 1994 in den Kategorien Beste Schauspielerin (Michelle Forbes), Bestes Drehbuch und Bester Horrorfilm. Horrorfilm? Vielleicht was Nervpotential und Ärgerlichkeit angeht, ist "Kalifornia" wirklich der blanke Horror. Die Story und die Inszenierung ist jedoch nicht einmal die Bezeichnung "Thriller" so richtig wert. Regisseur Dominic Sena inszenierte seinen Film düster und typisch 90er Jahre-mäßig. Der Filmemacher schien besonders wert darauf zu legen, dass vor allem Brad Pitt und Juliette Lewis ihren Zuschauern möglichst penetrant auf den Zeiger gehen. Dabei scheint es eine Art Wettkampf vor der Leinwand gegeben zu haben: "Wer von beiden schafft es schneller, den genötigten Zuschauer in den Wahnsinn zu treiben?!" Am Ende sind beide gleichauf und lieferten mit "Kalifornia" ihre nervigsten Schauspielleistungen ab. Glückwunsch. Daneben bleibt David Duchovny derart blass, dass man am Ende fast vergessen hat, dass er überhaupt mitgespielt hat.
Ein weiteres Ärgernis ist die Wahl der Synchronstimmen. Weder Brad Pitt, noch Juliette Lewis, noch David Duchovny haben "ihre" Stimmen, was für sich genommen nicht wieder schlimm wäre, so ist es ein weitere nerviges Detail in der langen Liste vieler nerviger Details.
"Kalifornia" mag bei Fans als Kultfilm durchgehen, auch wenn nicht ganz klar ist, warum eigentlich. Für die meisten anderen Zuschauer dürfte das hier eine Belastungsprobe werden.
Wissenswertes
Die blu-ray Disc zu "Kalifornia" kommt am 25. Juni 2010 in die Läden!
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
mark schreibt am 30.03.09, 10:27
Mmag es kaum glauben, aber Ironie als eine Story zunehmen ist ein grandioses Meisterstück. Dieser Film überzeugt von hinten bis vorne und so einen superspielenden Brad Pitt wird man wohl lange nicht mehr sehen werden. Brad Pitt's mit Abstand beste Leistung, zusammen mit "Snatch", "12 Monkeys" und vielleicht noch eim paar andern! Eine perfekte Inszenierung, sowas wünscht man sich! Gute Nacht liebe Filmfreunde!
