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Einmal ist keinmal
One For The Money
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Regie
Julie Anne Robinson
Drehbuch
Liz Brixius, Janet Evanovich, Karen McCullah Lutz, Kirsten Smith
Produzenten
Wendy Finerman, Sidney Kimmel, Gary Lucchesi, Tom Rosenberg
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 93 min Land USA, 2011 Kinostart 19.04.2012 Verleih Concorde Film |
Story
Der reizenden Stephanie Plum steht das Wasser bis zum Hals: kein Job mehr, die meisten Möbel musste sie schon verkaufen, und nun wird auch noch ihr flotter Flitzer gepfändet – da ist guter Rat teuer! Doch Stephanies wohlmeinende Eltern wissen stets, was für ihre Tochter das Beste ist – so auch in diesem Fall. Sie überreden sie, bei ihrem Vetter Vinnie vorzusprechen, der Inhaber einer Kautionsagentur ist, und der hat in der Tat einen Job für Stephanie, da er händeringend nach Ersatz für einen erkrankten Detektiv sucht.
Stephanie hat zwar keinen Schimmer, was ein Kautionsdetektiv überhaupt zu tun hat, doch immerhin winken pro abgeschlossenem Fall 10.000 Dollar. Mit Feuereifer ist Stephanie dabei – und findet zielsicher jedes Fettnäpfchen. Zu allem Pech entpuppt sich ausgerechnet ihre einstige Jugendliebe Joe Morelli als eine ihrer Zielpersonen. Er ist Cop beim Sittendezernat und, seitdem er des Mordes verdächtigt wurde, kautionsflüchtig. Doch kaum ist die Jagd auf Morelli eröffnet, muss Stephanie erkennen, dass dieser Fall sehr viel komplizierter ist, als ursprünglich angenommen…
Schauspieler
Katherine Heigl, Debbie Reynolds, John Leguizamo, Daniel Sunjata, Jason O'Mara, Sherri Shepherd, Patrick Fischler, Leonardo Nam, Nate Mooney
Filmkritik von Stefanie Rufle
Witzig, blond und strahlend schön – so kennen und lieben die Fans Katherine Heigl. Auch wenn ihre Haare in „Einmal ist keinmal“ dunkel sind, erfüllt sie ansonsten wieder sämtliche Erwartungen. Spritzig und voller Elan strauchelt die Heigl durch diese Krimikomödie und hat dabei stets einen kessen Spruch auf den Lippen. Doch genau dieses schon so vertraute Rollenmuster könnte der Schauspielerin allmählich zum Verhängnis werden, denn auch in „Einmal ist keinmal“ spielt sie die ewig gleiche Rolle der etwas naiven, tollpatschigen und charmanten Schönheit, die wir schon aus Filmen wie „Kiss & Kill“ oder „Die nackte Wahrheit“ kennen. Nichts Neues also, und auch ihre Leinwandpartner erfüllen sämtliche Klischees, die man aus vergleichbaren Produktionen kennt. Jason O’Mara wirkt als charmant-verruchter Joe Morelli ebenso stereotyp und austauschbar wie Daniel Sunjata als undurchschaubarer Kopfgeldjäger Ranger.
Dabei ist das Hauptproblem von „Einmal ist keinmal“ vor allem, dass der Film sich offensichtlich nicht entscheiden kann, was er denn nun sein will. Eine Komödie? Dazu fehlt eindeutig die angemessene Portion Humor! Krimi? Da hätte es in jedem Fall spannender werden müssen! Romanze? Von romantischen Gefühlen ist man als Zuschauer meilenweit entfernt! So wird der Film vom Verleih als „romantische Krimikomödie“ angepriesen – und ist somit nichts davon so wirklich. Es will Regisseurin Julie Anne Robinson einfach nicht so recht gelingen, einen roten Handlungsfaden zu entwickeln, der die Zuschauer dieser chaotischen Geschichte vorbehaltlos folgen lässt.
Unterm Strich ist „Einmal ist keinmal“ ein auf langen Strecken durchaus unterhaltsamer Film geworden, der durch sein Schwanken zwischen Komödie, Krimi und Romanze leicht belanglos wirkt. Es ist vor allem die bezaubernde Hauptdarstellerin, der es gelingt, Eindruck zu hinterlassen.
„Einmal ist keinmal“ basiert auf dem gleichnamigen ersten Band einer mittlerweile 15 Bände umfassenden Bestsellerserie der Autorin Janet Evanovich.

