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Die letzte Lüge
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Regie
Jonas Grosch
Drehbuch
Jonas Grosch
Produzenten
Jonas Grosch, Jost Hering, Maxim Juretzka, Katharina Wackernagel
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 79 min Land Deutschland Kinostart 31.03.2011 DVD-Start 15.04.2011 Verleih Lighthouse Home Entertainment |
Story
Eigentlich sollte es ein ruhiges Wochenende werden, an dem Lucy und Ole in trauter Zweisamkeit Ostern feiern. Was die beiden voneinander jedoch nicht wissen ist, dass sie beide eine Affäre haben. Und dann dauert es auch nicht lange, bis Lucys Liebhaber vor der Türe steht. Dieser nämlich hat keine Ahnung, dass Lucy in einer festen Beziehung ist und will die Frau seiner Träume nun mit der Nachricht überraschen, dass er sich von seiner Freundin getrennt hat, um nun mit ihr zusammen sein zu können. Während Lucy mit diesem Problem noch alle Hände voll zu tun hat, kündigt sich auch schon der nächste Gast an und Oles Affäre steht mit ähnlichem Anliegen vor der Türe. Ein turbulenter Ostertag hat damit jedoch erst seinen Anfang genommen…
Schauspieler
Katharina Wackernagel, Leander Lichti, Sebastian Schwarz, Marie Burchard, Lenn Kudrjawizki, Anja Knauer, Fritz Roth, Jörg Thadeusz, Carlos Val Naval, Sabine Wackernagel
Filmkritik von Kathrin Lang
Als Jonas Grosch 2009 die Komödie „Résiste – Aufstand der Praktikanten“ mit seiner Schwester Katharina Wackernagel in der Hauptrolle in unsere Kinos brachte, war die Freude vor der Leinwand groß. Mit der Thematik des Films, die auf die Problematik der „Generation: Praktikum“ aufmerksam machte, traf er den Nagel ziemlich genau auf den Kopf und erzählte mit seinem Film letztlich eine lockerleichte Geschichte, die Tausenden von deutschen jungen Erwachsenen tief aus der Seele sprach und zudem gut unterhielt. 2011 kam mit „Die letzte Lüge“ nun erneut ein Film des Geschwisterpaars in unsere Kinos. Leider jedoch kann die neue Komödie bei Weitem nicht mit „Résiste – Aufstand der Praktikanten“ mithalten.
Als Screwball-Komödie aufgezogen, verläuft die Handlung schon bald genau so wie es vorherzusehen war. Der Kampf zwischen den Geschlechtern sowie die typischen Irrungen und Wirrungen der Liebe bilden das Zentrum des Films und werden in schnellem Tempo innerhalb eines recht großen Ensembles durchlaufen. Dabei fehlt es der Komödie nicht nur an neuen Einfällen, sondern vor allem auch an Tiefe. Die Dialoge schippern pseudointellektuell an der Oberfläche und laufen häufig ins Leere. Ohnehin bleibt der Sinn vieler Sequenzen bis zum Schluss unklar. Immer wieder werden Figuren in die Handlung eingebettet, ohne dass sie dem Erzählfluss der Geschichte wirklich etwas beisteuern. So ergibt das eine zwar ganz nett das andere und das Erzählrad wird gut am Laufen gehalten, wirklichen Mehrwert kann man dem Film jedoch nicht entnehmen. Der letzten Szene, in der eine Taubstumme von ihrem Liebhaber mit einem Liedchen besungen wird, blickt man daher nicht nur wegen dem offensichtlichen Nichtsinn kopfschüttelnd entgegen, sondern auch weil man zuvor rund 80 Minuten enttäuschendes Kino gesehen hat. Das kann Jonas Grosch mit Katharina Wackernagel an Bord deutlich besser!
Wissenswertes
Mit Résiste - Aufstand der Praktikanten brachte Jonas Grosch 2009 bereits eine Komödie mit seiner Schwester Katharina Wackernagel in der Hauptrolle in unsere Kinos.
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