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New York Mom
Motherhood
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Regie
Katherine Dieckmann
Drehbuch
Katherine Dieckmann
Produzenten
Rachel Cohen, Jana Edelbaum, Pamela Koffler, Christine Vachon, John Wells
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 86 min Land USA, 2008 DVD-Start 06.05.2010 Blu-ray-Start 06.05.2010 Verleih Ascot Elite |
Story
Die ehemalige Autorin Eliza Welsh ist heute Vollblutmutter. Für die beiden Kinder hat sie ihr Leben und ihre Karriere aufs Abstellgleis gestellt. Obwohl sich Eliza in beinahe jeder Sekunde ihres Lebens um die Kinder kümmert oder sich alternativ Sorgen über ihr Wohlergehen macht, gestaltet sich ihr Alltag dennoch als enorm stressig. Ihren Frust lässt sie in einem online Blog heraus. Täglich informiert sie dort die Welt über ihre Erfahrungen als Mutter und tauscht sich mit Gleichgesinnten aus. Als ehemalige Autorin reicht ihr der Blog jedoch nicht aus. Sie sehnt sich danach wieder mehr zu schreiben und nimmt daher an einem Schreibwettbewerb teil. Aufgabe ist es einen kleinen Aufsatz darüber zu schreiben, warum man gerne eine gute Mutter ist.
Schauspieler
Uma Thurman, Anthony Edwards, David Schallipp, Matthew Schallipp, Daisy Tahan, Alice Drummmond, Stephanie Szostak, Celina Vignaud, Minnie Driver, Dale Soules, James Lecesne
Filmkritik von Kathrin Lang
Am Premierenwochenende in Großbritannien nahm „New York Mom“ gerade mal 88 Pfund an den Kinokassen ein. Schmale zwölf Zuschauer hatte die neue Komödie mit Uma Thurman im Frühjahr 2010 in die britischen Kinos gelockt, wodurch es der eigentlich beliebten Hollywoodschauspielerin gelang mit einem Rekord-Flop Kinogeschichte zu schreiben. Doch: Wo Uma Thurman draufsteht, kann doch eigentlich kein all zu schlechter Film drin sein. Oder etwa doch? Wer es genauer wissen wollte und einen Griff zur DVD gewagt hat, durfte die grausame Wahrheit geschlagene und viel zu lange 86 Filmminuten über sich ergehen lassen. Zweifelfrei liegt es nicht nur an der schlechten Vermarktung, dass „New York Mom“ rund um den Globus sang- und klanglos unterging. Neben einer einwandfrei hirnlosen Geschichte, die das Mutterglück als wahr gewordener Alptraum darstellt, ist es vor allem und tatsächlich Uma Thurman, die den Vogel gänzlich abschießt. Abgehetzt und stets durchgeschwitzt ist ihr Anblick auf dem Bildschirm kaum zu ertragen. Durch ihr hysterisches und überspanntes Spiel überschattet sie die gesamt Komödie zudem mit einer kaum auszuhaltenden stressigen Atmosphäre, die kein einziges Mal lustig und kein einziges Mal unterhaltend ist. So wird jede der einzelnen Filmminuten zu einer Herausforderung für sich.
Fünf Millionen US-Dollar soll die Komödie in ihrer Produktion gekostet haben. Schade um das viele Geld und schade um die 88 Pfund, die dafür an den britischen Kinokassen gelassen wurden. „New York Mom“ geht nicht nur als Einspiel-Flop in die Geschichte ein, sondern gesellt sich problemlos zu den nervigsten Filmen, die unsere DVD-Regale je gesehen haben.
Der Film wurde im englischen Original gesehen und bewertet.
