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Zwei Zivis zum Knutschen (TV)
Zwei Zivis zum Knutschen
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Regie
Matthias Lehmann
Drehbuch
Stefan Barth, Dr. Oliver Keune
Produzenten
Annie Brunner, Dr. Andreas Richter, Ursula Woerner
Genre Komödie Land Deutschland, 2005 Verleih ProSieben |
Story
Benjamin und Rocky könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ein Muttersöhnchen und Sensibelchen, der andere, Rocky, ist Sänger in einer Rockband. Dass ausgerechnet beide im selben Altersheim ihre Zivildienstzeit anfangen, ist besonders für Sebastian bitter.
Tatsächlich ist bereits der Anfang chaotisch. Weil sie beide die nette Krankenschwester Ellen toll finden, findet es vor allem Rocky sehr lustig, sie beim Umziehen zu filmen. Fast werden sie entdeckt und können gerade noch rechtzeitig das Weite suchen. Das Dumme? Ein Altenheimbewohner hat sie gesehen und hat das teuflische Handy, mit dem sie Ellen gefilmt haben, kurzerhand konfisziert. Das Beweisstück benutzt der ältere und gar nicht nette Herr jetzt dazu, die beiden Zivis zu erpressen. Das kann ja heiter werden...
Schauspieler
Diana Amft, Denis Moschitto, Julian Sengelmann, Hilmi Sözer, Sabine Orléans, Heinz W. Krückeberg, Christel Peters, Heidy Forster
Filmkritik von Thomas Ays
Bereits 2005 hätte „Zwei Zivis zum Knutschen“ über die Fernsehbildschirme flimmern sollen. Tatsächlich tat er das erst 2008, wobei der Bekanntheitsgrad von Schauspielerin Diana Amft, die wir ja auch aus „Mädchen, Mädchen“ und seiner Fortsetzung kennen, da eine entscheidende Rolle gespielt haben wird. Zwar wird sie als Hauptdarstellerin genannt, hat aber weitaus weniger Screentime als ihre beiden netten und vor allem überzeugenden Kollegen Denis Moschitto und Julian Sengelmann. Überhaupt machen die beiden diese Komödie erst sympathisch. Mit witzigen und unterhaltsamen Dialogen über und unter der Gürtellinie hat man hier mit den beiden Jungs jede Menge Spaß. Nicht so gelungen ist hingegen die Story. Vorhersehbar und dünn muss da als Beschreibung herhalten. Warum kann nicht auch mal ein deutscher Fernsehfilm originell und kreativ sein? Angst, dass da die Quote nicht stimmen könnte, ist wohl der bekannteste Grund. Schade, ein wenig mehr Originalität hätte man von diesem Filmchen ruhig erwarten können, so bleibt am Ende alles beim Alten.
