Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Reindeer Games
|
Regie
John Frankenheimer
Drehbuch
Ehren Kruger
Produzenten
Marty Katz, Bob Weinstein, Chris Moore
Genre Action FSK 18 Filmlänge 104 min Land USA Kinostart 07.12.2000 DVD-Start 15.01.2002 Verleih Kinowelt |
Story
Rudy Duncan wird zur Weihnachtszeit aus dem Knast entlassen. Eigentlich hätte sein Zellenkumpel Nick mit ihm in die Freiheit kommen müssen, doch der starb einige Tage zuvor bei einer Auseinandersetzung im Gefängnis. Draußen wartet Nicks Brieffreundschaft, Ashley, und Rudy kann nicht wiederstehen, als sich als Nick auszugeben. Sie ist einfach zu heiß. Hätte er geahnt, dass Ashley Nick nur deshalb angeschrieben hatte, um mit ihm einen Überfall in Nicks-Ex-Arbeitsstätte durchzuziehen, hätte er wohl nie diese Identität angenommen. Doch nun ist es zu spät, und Rudy findet sich vor Plänen des Casinos wieder, die er erklären muss, sonst bringt Ashleys Bruder Gabriel ihn mal eben um die Ecke. Aber Rudy hat doch keine Ahnung. Wie um Himmels Willen soll er dieses Baby schaukeln?
Schauspieler
Ben Affleck, Charlize Theron, Gary Sinise, Clarence Williams III, Dennis Farina, James Logue, Danny Trejo, Isaac Hayes, Dana Stubble, Donal Logue
Filmkritik von Thomas Ays
Im Oktober 2007, sieben Jahre nach Kinostart von "Reindeer Games" plauderte Charlize Theron in einem Interview munter darüber, wie wenig ihr der Film gefalle. Zitat: "Das ist ein wirklich schlechter, schlechter, schlechter Film. Aber ich hatte die Möglichkeit mit John Frankenheimer zu drehen, also belog ich mich selbst und spielte mit." Eine ehrliche Aussage der OSCAR-Preisträgerin - und noch dazu so wahr.
Man hätte lieber das Drehbuch zu "Reindeer Games" im Schrank vergessen sollen, als diesen mehr als schlechten Actionfilm in die Tat umzusetzen. Die Geschichte von Ehren Kruger ("Scream 3") jedenfalls ist alles andere, wirklich alles andere als sehenswert. Dummes Rumgeballere, das auf Kosten der Story geht, hölzerne Dialoge und noch dazu eine langatmige Inszenierung. Von John Frankenheimer ("Ronin") wäre eindeutig mehr zu erwarten gewesen. Auch die Schauspieler spielen bestenfalls mittelmäßig, einzig die Chemie zwischen Ben Affleck und Charlize Theron stimmt.
Von den Teen Choice Awards gab es im Jahr 2000 eine Nominierung für Ben Affleck als bester Schauspieler.