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Mirrors
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Regie
Alexandre Aja
Drehbuch
Alexandre Aja, Grégory Levasseur
Produzenten
Alexandra Milchan, Marc Sternberg, Grégory Levasseur
Genre Mystery-Thriller FSK 18 Filmlänge 111 min Land USA Kinostart 30.10.2008 DVD-Start 03.04.2009 Blu-ray-Start 03.04.2009 Verleih Kinowelt |
Story
Der Polizist Ben Carson musste seinen Dienst beim NYPD quittieren, weil durch seine Schuld ein Mensch zu Tode kam. Fast scheint es so, als würde es ihm nicht mehr gelingen, sein Leben noch einmal in den Griff zu bekommen: Er fängt an zu trinken, seine Frau trennt sich von ihm und die beiden Kinder darf er nur noch nach Absprache sehen.
Ben lebt momentan bei seiner Schwester und scheint sein Alkoholproblem weitestgehend im Griff zu haben. Da wird ihm ein Job als Nachtwächter in einem abgebrannten Kaufhaus der Mayflower-Kette angeboten. Das Kaufhaus wurde vor fünf Jahren bei einem Brand zerstört, 45 Menschen verbrannten und es gab viele Verletzte. Doch Bens Hoffnungen, mit diesem Job endlich wieder zu einem geregelten Leben zurückzufinden, zerschlagen sich schnell. Er muss erkennen, dass es an seinem neuen Arbeitsplatz alles andere als mit rechten Dingen zugeht: Ganz offensichtlich liegt ein Fluch auf dem Gebäude, dem schon Bens Vorgänger zum Opfer gefallen ist. Die vielen Spiegel im Mayflower-Gebäude, die den Brand allesamt unbeschadet überstanden haben, scheinen ein Eigenleben zu haben.
Auch Ben wird bald schon von furchtbaren Visionen geplagt, er sieht Opfer der Brandkatastrophe, die sich schreiend am Boden wälzen, um die Flammen zu stillen. Doch es soll noch schlimmer kommen: Offenbar ist auch Bens Familie in schrecklicher Gefahr, denn auch in seinem Haus rufen die Spiegel plötzlich Halluzinationen hervor. Völlig verzweifelt muss Ben erkennen, dass nur die Lösung des Rätsels um den Namen „Esseker“ ihn und seine Familie zu retten vermag.
Schauspieler
Kiefer Sutherland, Paula Patton, Amy Smart, Erica Gluck, Cameron Boyce, Mary Beth Peil, Jason Flemyng, John Shrapnel, Tim Ahern, Julian Glover
Filmkritik von Stefanie Rufle
„Mirrors“ gehört zweifellos zu jenen Thrillern, die den Zuschauer von der ersten Sekunde an in ihren Bann ziehen. Regisseur Alexandre Aja erzählt mit seinem Remake des südkoreanischen Thrillers „Into the Mirror“ zwar keine gänzlich neue oder besonders innovative Geschichte, schafft es aber durch die beklemmende und unheimliche Atmosphäre, die vor allem in den finsteren Gängen des abgebrannten Kaufhauses besteht, permanente Gänsehaut zu erzeugen. Unterstützt wird dieser Effekt noch durch einen Angst erzeugenden und unheilvoll klingenden Soundtrack, den man so schnell nicht wieder vergisst. Wirklich gut gemachte und Herzrasen verursachende Schockeffekte unterstreichen – wohldosiert – die Wirkung dieses Thrillers, der vor allem durch düstere Bildkompositionen zu überzeugen weiß.
Dem großartig agierenden Kiefer Sutherland ist die Rolle des traumatisierten und alkoholkranken Ben Carson wie auf den Leib geschrieben. Sutherland spielt mit großer Intensität und Überzeugungskraft und trägt die Handlung beinahe im Alleingang, kann der Zuschauer doch in jeder Sekunde die Zerrissenheit und Verzweiflung seines Charakters fühlen.
Auch wenn der Showdown dann doch von allem etwas zu viel bietet und insgesamt übertrieben wirkt, ist „Mirrors“ doch ein absolut gelungener Mystery-Thriller geworden, der in keiner Sekunde langweilt und Gänsehaut pur liefert.
Wissenswertes
„Mirrors“ ist nach „The Hills Have Eyes” und "High Tension" die dritte Regie- und Drehbucharbeit des französischen Regisseurs Alexandre Aja.
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Mirrors
Mirrors 2
Das asiatische Original: Into the Mirror
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Kommentare
Homer1680 schreibt am 12.06.10, 14:15
Ich gucke gerne Thriller und Splatterfilme, aber dieser Film topt sie alle. Der Film ist dauerhaft extrem spannend und gruselig. Ich habe mir diesen Film "nur" auf meinem PC angeschaut und konnte kaum still sitzen. Ich hätte ihn zu gerne im Kino geguckt... Nach dem Film musste ich auf Toilette und saß dann die ganze zeit vor nem großen Spiegel....
Fazit: Extremst gut und spannend. Macht seinem Genre alle Ehre und ist nichts für schwache Nerven.
Headhunter84 schreibt am 09.04.09, 22:22
Einer der besten "Schocker" die jemals in die Kinos kam. Dieser Film verursacht einiges an Gänsehaut und Nervenkitzel.
Der Film hat auch bei vielen Besuchern Nachwirkung hinterlasssen, das konnte ich beobachten als die Leute im Kino an den Spiegeln vorbei gegangen sind. Mir ging es auch so bei der Autofahrt danach als ich im Dunklen in den Rückspiegel schaute.
Diesen Film anzuschauen lohnt sich! (wenn man nicht gerade zu schache Nerven hat)
