Wen die Geister lieben

Ghost Town

Filmplakat Wen die Geister lieben
Regie David Koepp  Drehbuch David Koepp, John Kamps  Produzent Gavin Polone 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 102 min
Land USA  Kinostart 29.01.2009  DVD-Start 03.07.2009  Blu-ray-Start 03.07.2009  Verleih Kinowelt

Story

Dr. Pincus ist Zahnarzt - und ein Soziopath, wie er im Buche steht. Der Grund, warum er seinen Beruf derart liebt ist, dass er seinen Patienten Wattepolster in den Mund stopfen und anschließend die Ruhe genießen kann. So einfach kann manchmal Leben sein.
Doch dann kommt ein Routineeingriff im Krankenhaus: eine Darmspiegelung. Pincus hat solche Angst davor, dass er sich narkotisieren lässt. Während des Eingriffs geht dann etwas schief und der Zahnarzt ist für etliche Minuten tot. Dieses Ereignis bleibt nicht ohne Folgen, denn, kaum aus dem Krankenhaus entlassen, kann er Geister sehen, die in New York umherstreifen. Kaum, dass die erkennen, was Pincus kann, belagern sie ihn, damit er ihnen hilft, noch eine letzte Sache zu erledigen. Für den Soziopathen Pincus die Hölle auf Erden...

Schauspieler

Wen die Geister lieben Ricky Gervais, Téa Leoni, Greg Kinnear, Bill Campbell, Kristen Wiig, Dana Ivey, Aasif Mandvi, Alan Ruck, Brian Tarantina, Aaron Tveit, Julia K. Murney

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Wen die Geister lieben Regisseur David Koepp, der hier auch das Drehbuch schrieb, inszenierte seinen Film mit der nötigen Portion Respekt, Rührseligkeit und Charme. Hinzu kommen herrlich komische Dialoge und fertig ist eine sehr ergreifende und urkomische Auseinandersetzung mit dem Leben nach dem Tod, der echten Liebe und mit sich selbst. Sicherlich erinnern weite Strecken des Films an „Ghost – Nachricht von Sam“, den Koepp mit Sicherheit einige Male gesehen haben dürfte, die Dinge, die sein Zahnarzt Dr. Pincus sagen darf, sind jedoch um einiges schärfer als die, die noch Whoopi Goldberg herausposaunte. Es macht durchweg Spaß, diesem Zeitgenossen zu folgen. Nur am Schluss lässt der Filmemacher sämtliche Bedenken in Bezug auf Logik und Realitätssinn fallen und ärgert seinen Zuschauer mit einem unwürdigen Ende, das die Bewertung von „Wen die Geister lieben“ gehörig nach unten reißt. Wenn sich Koepp hier etwas zusammengerissen und einen abgewandelten Schluss inszeniert hätte, wäre aus diesem Film eine echte Punktlandung geworden.

Wissenswertes

Wen die Geister lieben Ricky Gervais erhielt bei den Satellite Awards einen Satellite Award als bester Schauspieler in einer Komödie.



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Kommentare

Teetrinker schreibt am 01.02.09, 19:20
Man nehme 5 min. aus "Nachricht von Sam", packe noch ein wenig Geschnulze dazu, strecke das ganze auf 90 min und nenne es "Wen die Geister lieben".

Grausam langweilig, selbst das Geschnulze könnte schnulziger sein.

Ich finde ihn definitiv nicht sehenswert.
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