Balkan Traffic - Übermorgen Nirgendwo

Filmplakat Balkan Traffic - Übermorgen Nirgendwo
Regie Markus Stein, Milan Puzic  Drehbuch Milan V. Puzic  Produzenten Olaf Jacobs, Erich Lackner 
Genre Komödie  Filmlänge 83 min
Land Deutschland, Österreich, Kroatien  Kinostart 04.12.2008  Verleih Hoferichter & Jacobs

Story

Der Serbe Zoki und der Bosnier Feti betreiben in Berlin Kreuzberg ein dubioses Geschäft: Während sie sich als Reiseunternehmen tarnen, können sie den lauschigen Laden im Handumdrehen in ein Bestattungsunternehmen verwandeln. Natürlich läuft das alles nicht ganz legal ab, haben es sich die beiden doch zur Aufgabe gemacht, verstorbene Landsleute über die Grenzen, zurück ins Heimatland zu schmuggeln. Die Polizei ist ihnen schon länger auf den Fersen, hat bislang aber noch keine handfesten Beweise. Das ändert sich allerdings, als sich eine Polizistin anstatt einer Leiche in den Sarg legt und sich von Zoki und Feti abtransportieren lässt.

Schauspieler

Balkan Traffic - Übermorgen Nirgendwo Marko Pustisek, Vladimir Pavic, Petra Schmidt-Schaller, Astrit Alihajdaraj, Heribert Sasse, Ljubiša Lupo Grujcic, Mark Zak, Milan Gutovic, Helmut Rühl, Andreas Lust

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Ms Balkan Traffic - Übermorgen Nirgendwo „Balkan Traffic – Übermorgen Nirgendwo“ oder das pralle Leben im Ostblock. So oder so ähnlich könnte man sich das Leben im Balkan nämlich durchaus vorstellen. Zwar wurde die Mentalität der Bosnier und Serben sicherlich auf ihre Spitze getrieben, doch schlussendlich steckt hinter diesen grotesken und aberwitzigen Szenen wohl mehr Wahrheitsgehalt, als auf den ersten Blick vermutet. Den beiden Regisseuren Markus Stein und Milan Puzic ist es in ihrem Film wunderbar gelungen, einen Gag nach dem anderen zu landen, so dass sich der Zuschauer köstlich über die Protagonisten dieser Komödie amüsieren kann. Toll untermalt wurde diese witzige Geschichte, in der an schwarzem Humor nicht gespart wurde, durch einen tollen Soundtrack. Wer die eingängigen Balkan Beats auch privat gerne hört, der wird es hier nicht vermeiden können, in seinem Kinosessel auf und ab zu wippen. Am Schluss bleibt ein rundum guter Eindruck von „Balkan Traffic – Übermorgen Nirgendwo“ zurück: 83 Filmminuten lustige und leicht Unterhaltung.



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