Nur ein Sommer

Filmplakat Nur ein Sommer
Regie Tamara Staudt  Drehbuch Tamara Staudt  Produzenten Gerhard Meixner, Roman Paul 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 93 min
Land Deutschland, Schweiz  Kinostart 12.03.2009  DVD-Start 23.11.2009  Verleih Filmlichter

Story

Weil Eva keinen Job im brandenburgerischen Everswalde bekommt und bereits seit Jahren vergeblich auf Veränderungen wartet, beschließt sie kurzerhand, den ihr vom Arbeitsamt angebotenen Melkerinnenjob in der Schweiz anzunehmen. Das findet ihr Freund Marco natürlich alles andere als witzig und auch ihr bereits erwachsener Sohn freut sich wenig darüber.
Auf der Alm angekommen, macht sie Bekanntschaft mit dem geschiedenen Bauern Daniel, mit dem sie die kommenden Monate verbringen wird. Zwar ist Daniel mürrisch und reserviert, scheint aber bald gefallen an seiner neuen Arbeitskraft zu finden. Und auch Mehmed, der auf der Nachbaralm arbeitet, findet die „Neue“ anscheinend sehr attraktiv. Doch Eva will offenbar von Männern nichts mehr wissen und muss ihr Leben dringend überdenken. Das scheint in Mitten von Kühen und Ställe ausmisten jedoch alles andere als einfach…

Schauspieler

Nur ein Sommer Anna Loos, Stefan Gubser, Stephanie Glaser, Oliver Zgorelec, Peter Wyssbrod, Steve Wrzesniowski, Dieter Stoll, Robert Höller, Ursula Karusseit

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Nur ein Sommer Die Regisseurin des Films, Tamara Staudt hat selbst kurz auf der Alm gearbeitet und dort wohl einschlägig romantische Erfahrungen gemacht. Tatsächlich sind nämlich einige Szenen sehr erotisch und auch atmosphärisch gefilmt. Die Schnitttechnik des Films ist jedoch etwas schwerfällig. Szene, Panorama, Musik. Szene, Panorama, Musik,… hier hätte eine kreativere Hand weitaus mehr ausrichten können.
Anna Loos ist zwar durchweg gelungen in ihrer Rolle der Frau ohne Perspektive, so ganz will man der 1970 geborenen Schauspielerin die Mutter eines erwachsenen Sohnes jedoch nicht abnehmen. Vielleicht spielt da das doch sehr jugendliche Aussehen der Aktrice eine Rolle.
“Nur im Sommer“ ist eine nette Komödie mit mehr oder weniger Anspruch. Die Problematik von Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit kommt in dieser Komödie zu kurz und auch die Liebesgeschichte ist wenig überzeugend. Dennoch darf man hier ab und an herzlich lachen.



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