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Die Rückkehr der Störche
Návrat bocianov
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Regie
Martin Repka
Drehbuch
Martin Repka, Eugen Gindl
Produzenten
Robert Malzahn, Martin Repka
Genre Drama Filmlänge 93 min Land Deutschland, Slowakei, Tschechien, 2007 Verleih unbekannt |
Story
Vanda arbeitet als Stewardess und lebt, genauso wie ihr Freund David, der Standesbeamter ist, in Frankfurt am Main. Als Vanda ihren Job verliert, nimmt sie das zum Anlass, um endlich einmal ihre Großmutter Magdalena zu besuchen, die seit einigen Jahren in ihrer alten Heimat, der Slowakischen Republik lebt. Eigentlich hatte sie gehofft, dass David mit ihr kommen würde, doch die Beziehung der beiden ist schon seit längerem nicht mehr so, wie sie sein sollte. Also begibt Vanda sich allein auf die Reise in das kleine Dorf Runina, wo sie auch den neuen Lebensgefährten ihrer Großmutter kennen lernt. Auf Anhieb fühlt Vanda sich in dieser völlig anderen Welt wohl und bald schon verliebt sie sich in den etwas zwielichtigen Mirko. Als Vanda herausfindet, dass der als Schlepper arbeitet, ist sie zunächst entsetzt, muss aber bald schon erkennen, dass er damit auch Menschen hilft, die in großer Not sind. Mittlerweile hat David sich auf den Weg gemacht, um in Runina um Vandas Liebe zu kämpfen. An einem Ort, an dem keiner damit gerechnet hätte, treffen die beiden wieder aufeinander – und jetzt wird sich zeigen, wie stark ihre Liebe tatsächlich ist.
Schauspieler
Florian Stetter, Katharina Lorenz, Kyra Mladeck, Radoslav Brzobohatý, Marita Breuer, Lukas Latinak, Zuzana Maurery, Karol Csíno
Filmkritik von Stefanie Rufle
Mit seinem Debütfilm „Die Rückkehr der Störche“ gelingt Regisseur Martin Repka der Spagat zwischen zwei doch sehr unterschiedlichen Kulturkreisen. Vandas Reise beginnt in Hessen und führt sie schließlich in die Slowakei, die für das deutsche Publikum ein noch eher unbekannter Kulturraum ist. Gleich einem Storch begibt sich die Stewardess Vanda auf die Reise zu sich selbst und nicht nur diese Metapher ist es, die den Film „Die Rückkehr der Störche“ ausmacht. Die besondere Verbindung zur Slowakischen Republik, die Repka hat, ist so deutlich spürbar, dass sie sich auch auf die Zuschauer überträgt. Man wird mit großer Not konfrontiert, mit mafiagleichem Menschenhandel, aber auch mit einem Volk voller Lebensfreude und Hilfsbereitschaft. Besonders das Leid derer, die in großer Verzweiflung ihre Heimat verlassen, um sich von Schlepperbanden in eine vermeintlich heilere Welt bringen zu lassen, berührt zutiefst. Der Film zeigt uns, wie nah Freud und Leid beieinander liegen, wie die Hilfsbereitschaft von Menschen, die selber wenig besitzen, wie ein Licht im Dunkel wirken kann.
Etwas befremdlich wirkt es, dass der Regisseur sich dafür entschieden hat, den gesamten Film mit englischen Untertiteln zu unterlegen. Wenn man davon ausgeht, dass es unter dem deutschen Kinopublikum doch noch einige Zuschauer gibt, die nicht englisch sprechen können, fragt man sich schon, wie sie die tschechischen Dialoge, die doch einen großen Raum einnehmen, verstehen sollen. Doch ansonsten ist „Die Rückkehr der Störche“ ein durch und durch gelungener Film mit fähigen Darstellern, der viel zur Völkerverständigung und zu mehr Toleranz untereinander beitragen könnte.
Wissenswertes
"Die Rückkehr der Störche" ist das Spielfilmdebüt des Regisseurs Martin Repka.
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Kommentare
elvire dussourd schreibt am 23.06.09, 21:28
Es war ein wunderschöner Film, der mir unter die Haut ging und mein Herz sich öffnen ließ...eine Spur von Freiheit, von Leichtigkeit und Glückseligkeit.
Mathias Günther schreibt am 09.08.11, 10:10
bin sofort "hängen geblieben" durch die wunderschönen Bilder, die ruhige, aber stimmige Atmosphäre, die glaubhaften, meist menschlichen Figuren (wenn auch widersprüchliche), die überzeugende Leistung der Schauspielerin und der beiden Großeltern.
