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Seven Servants
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Regie
Daryush Shokof
Drehbuch
Daryush Shokof, Juliane Schulze
Produzenten
Stefan Jonas, Bahman Maghsoudlou
Genre Drama Filmlänge 91 min Land Deutschland Verleih unbekannt |
Story
Archie ist ein reicher alter Mann am Ende seines Lebens. Er lebt mit seiner Haushälterin in seiner Villa und sehnt sich danach, in Liebe mit der Welt vereint zu sein. Die letzen zehn Tage seines Lebens möchte er so verbringen, dass sein Körper mit der positiven und liebevollen Energie anderer Menschen gesättigt wird. Zu diesem Zweck stellt er Diener ein, die seine sämtlichen Körperöffnungen mit ihren Fingern verschließen sollen. Archie möchte so sein Wesen vervollkommnen und sich auf seine letzte Nacht vorbereiten.
Schauspieler
Anthony Quinn, David Warner, Sonja Kirchberger, Alexandra Stewart, Audra MacDonald, Ken Ard, Reza Davoudi, Jonathan Staci Kim, John Wojda, Steffen Wulf
Filmkritik von Stefanie Rufle
Zu behaupten, diesen Film auch nur ansatzweise verstanden zu haben, wäre maßlos übertrieben! Zu befremdlich wirkt das Ganze, um es mit irgendwelchen Metaphern erklären zu können. Ein Mann, der sich wünscht, dass andere Menschen ihre Finger in seine Körperöffnungen stecken – wo gibt es denn so was? Auch wenn man immer wieder nach Erklärungsmodellen sucht, muss man doch irgendwann kapitulieren. Was aber nicht heißen soll, dass „Seven Servants“ ein schlechter Film wäre – er ist einfach völlig anders, als alles, was man bisher kennen gelernt hat. Und ganz zum Schluss kann man auch ansatzweise erahnen, welche Motive Archie dazu bewogen haben mögen, andere Menschen zur Befriedigung seines übergroßen Wunsches einzusetzen. Anthony Quinn spielt wirklich großartig und ihm ist anzumerken, dass er genau weiß, was er da tut. Wenn er in wallendem Gewand mit vier Dienern, deren Zeigefinger jeweils in seinen beiden Ohren und Nasenlöchern stecken, über die Wiese wandelt, dann entbehrt diese Situation nicht einer gewissen Komik. Überhaupt weist der Film viele witzige Elemente auf – auch wenn man sich nie ganz sicher ist, ob man denn jetzt überhaupt lachen darf. Das Ende ist ganz sicher nichts für zarte Gemüter und lässt einen mit einem gelinde gesagt seltsamen Gefühl zurück. Möglicherweise hat Anthony Quinn mit „Seven Servants“ tatsächlich sein Vermächtnis an die nachfolgenden Generationen zurückgelassen – auch wenn das mit Sicherheit nicht jeder versteht.
