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Weitertanzen
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Regie
Friederike Jehn
Drehbuch
Friederike Jehn
Produzenten
Alexander Funk, Florian Rothenberger
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 85 min Land Deutschland, 2008 DVD-Start 18.02.2011 Verleih Indigo Film |
Story
Obwohl sich Maren und Arno erst ein Dreivierteljahr kennen ist Arno sich sicher: er will seine Maren heiraten. Auch Maren ist glücklich, doch kurz vor dem großen Tag tauchen die Schatten ihrer Vergangenheit in Form ihres Exfreundes Peter auf. Dieser war von 6 Jahren sang und klanglos verschwunden. Maren schiebt das unerfreuliche Treffen beiseite und heiratet Arno. Es folgt ein rauschendes Fest in einem großen Hotel im Schwarzwald. Doch was als Traumhochzeit gedacht war, entwickelt sich für Maren zum Alptraum. Alte Ängste und Unsicherheiten brechen bei ihr auf und sie verliert von Stunden zu Stunde mehr die gefühlte Nähe zu Arno. Dieser scheint sich auf dem Fest, das fast nur aus seiner Familie und seinen Freunden besteht, wunderbar zu amüsieren und registriert Marens aufsteigende Panik nicht. Als diese es nicht mehr aushält schnappt sie sich kurzerhand Exfreund Peter und verlässt das Fest. Ohne sich über die Wirkung ihres Handelns Gedanken zu machen.
Schauspieler
Marie Christine Friedrich, Stipe Erceg, Barnaby Metschurat, Ingrid Caven, Fabian Joest Passamonte, Amelie Kiefer, Ernst Konarek
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Weitertanzen“ oder die ultimative Horrorhochzeit, ist ein mit Symbolen aufgeladener Film. Die Filmemacherin Friederike Jehn versucht die Ängste der Hauptfigur – der Braut Maren – stark zu visualisieren und arbeitet viel mit bildlichen Metaphern und der Zuordnung von bestimmten Ängsten zu bestimmten Personen. Ein Konzept , das weitestgehend aufgeht. Bald fühlt sich der Zuschauer genauso gehetzt und deplaziert auf der Hochzeit wie Maren. Sie nimmt ihn mit auf ihre emotionale Achterbahnfahrt mit ihren Höhen und Tiefen. Die Handlung wird von der Hauptdarstellerin Marie Christine Friedrich sehr gut getragen und auch die beiden männlichen Protagonisten Barnaby Metschurat und Stipe Erceg füllen ihren Parts aus. Aufgrund der überall platzierten Symbolik wirkt der Film jedoch insgesamt sehr anstrengend und lässt ein wenig die Leichtigkeit vermissen. So bleibt der Zuschauer nach einem abrupten Ende etwas erschlagen zurück.
