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Brooklyn Rules
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Regie
Michael Corrente
Drehbuch
Terence Winter
Produzenten
Michael Corrente, Richard Barton Lewis, Marisa Polvino
Genre Drama FSK 18 Filmlänge 95 min Land USA, 2007 DVD-Start 16.06.2011 Blu-ray-Start 16.06.2011 Verleih EuroVideo |
Story
Michael, Bobby und Carmine waren schon als Kinder Freunde und sind es noch. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, aus welchem Viertel sie kommen und wie schwer es ist, dort wirklich befreundet zu bleiben. Dabei sind die drei Freunde vollkommen unterschiedlich: Michael ist der kluge Kopf mit Zukunftsperspektive, Carmine der selbstverliebte Tropf, der keine Ahnung hat, wohin ihn sein Leben führen wird und Bobby, der Geizkragen, ist nur in seine Freundin verliebt.
Während die Mafia um sie herum tobt, versuchen die drei Freunde, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn das Verbrechen eine Tür weiter wohnt...
Schauspieler
Freddie Prinze jr., Alec Baldwin, Scott Caan, Jerry Ferrara, Christian Maelen, Mena Suvari, Chris Caldovino, Alexa Havins, Paulo Araujo, Daniel Tay, Ty Thomas Reed
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Michael Corrente tat sich noch nicht mit sonderlich großen Projekten hervor und fungierte eher als Produzent, als auf dem Regiestuhl. Emmy-Gewinner Terence Winter (TV-Serie "Die Sopranos") hat dagegen genug Erfahrungen in Sachen Milieugeschichten gesammelt und liefert eine solche mit "Brooklyn Rules" ab. Mit den drei harmonierenden Schauspielern Freddie Prinze Jr. als Michael, Scott Caan als Carmine und Jerry Ferrara als Bobby ging auch auf der Schauspielerseite wenig schief. Sie alle wirken, als würden sie sich tatsächlich seit ihrer Kindheit kennen. Da passt auch Mena Suvari gut hinein und ergänzt das männliche Ensemble mit ihren blonden Locken.
Neben der guten Geschichte und den überzeugenden Schauspielern schafft es Michael Corrente jedoch nicht, eine eindrucksvolle Inszenierung hinzubekommen, im Gegenteil. Er arbeitet mit überholten Kniffen, wie einer altbackenen Kamera und müden Schnitten, und lässt so eine furchtbare Langatmigkeit entstehen, die die Geschichte eigentlich nicht verdient gehabt hätte. Auch die deutsche Synchronisation ist zum Davonlaufen. Hier wurde eindeutig an den falschen Ecken und Enden gespart. Somit ist aus „Brooklyn Rules“ ein netter, wenn auch durchschnittlicher Film geworden.
