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Michael Jackson - The Life of an Icon
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Regie
Andrew Eastel
Drehbuch
David Gest
Genre Dokumentation FSK 6 Filmlänge 149 min Land USA, 2011 DVD-Start 03.11.2011 Blu-ray-Start 03.11.2011 Verleih Universal Pictures |
Story
Michael Jackson gilt als einer der größten Popstars der Welt. Seine Alben wurden Millionenseller, er selbst zu einer Ikone, die unzählige Fans auf der Erde inspirierte und begeisterte. Angefangen hat alles mit den "Jackson 5" und einem schwierigen Vater. Die Geschichte des Megastars ist bekannt, nun kommt mit "The Life of an Icon" eine Dokumentation auf den Markt, die von Michael Jacksons gutem Freund David Gest produziert wurde.
Filmkritik von Thomas Ays
Der 25. Juni 2009 ging in die (Musik-)Geschichte als trauriger Tag ein, an dem die zahlreiche Fangemeinde und jene, die einmal Fans waren, von dem Tod von Michael Jackson erfuhren. Geschockt war man und bei manchen Fans konnte man schon von einem traumatisierenden Tag sprechen. Anschließend begann sie, die Ausschlachtung des Megastars. Platten, Merchandise, Konzerte, ein Kinofilm, Dokumentationen und, und, und... Michael Jackson ist nach seinem Tod schuldenfrei - er selbst hat nichts davon.
2011, ein wenig mehr als zwei Jahre nach dem Tod des Megastars, bringt sein langjähriger Freund David Gest nun eine 150minütige Dokumentation über Michael Jacksons Leben heraus, in der Michaels Mutter Katherine, seine Schwester Rebbie und sein Bruder Tito zu Wort kommen. Weitere Geschwister und Michaels Vater Joe Jackson werden konsequent ausgespart und dürfen nichts sagen. Objektiv dürfte das eher nicht genannt werden, eher ist "The Life of an Icon" als weitere Einnahmequelle der Familie zu sehen, aus dem Tod ihres Sohnes Kapital zu schlagen. Erneut erfährt man auch in dieser Doku nichts, oder sehr wenig Neues über den Megastar, im Gegenteil. Alle interviewten Stars und Nicht-Stars haben keine neuen Details zu berichten, die man nicht schon kannte. Auch Musik ist nicht zu hören. Bis auf wenige Ausschnitte der Jackson 5 und einige weitere Songs werden die Megahits des Stars komplett ausgespart. Seine Musik, die weiterleben wird und eine ganze Generation bewegt und beeinflusst hat, kommt in einer Dokumentation über Michael Jackson nicht zum Tragen. Was auch immer das für Gründe haben mag, nachvollziehbar und zu tolerieren ist das nicht.
