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Passion Play
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Regie
Mitch Glazer
Drehbuch
Mitch Glazer
Produzent
Daniel Dubiecki
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 90 min Land USA, 2010 DVD-Start 16.02.2012 Blu-ray-Start 16.02.2012 Verleih STUDIOCANAL |
Story
Nate Poole spielt Trompete in der Stadt, als er eines Nachts vor seinem Auto zusammengeschlagen und anschließend gekidnappt wird. Warum, ist ihm gleich klar. Vielleicht hätte er nicht mit der Frau von Gangsterboss Happy Shannon rummachen sollen? Doch nun spielt das sowieso keine Rolle mehr, denn Nate soll in der Wüste hingerichtet werden. Kurz bevor es dazu kommt, wird er jedoch durch seltsame Umstände gerettet. Als er anschließend durch die Wüste wandert, trifft er auf einen Wanderzirkus, der auch die schöne Lily beheimatet. Sie hat zwei Flügel auf dem Rücken - echte Flügel. Nate will sie von hier befreien, unwissend, welche Kräfte er damit entfesselt...
Schauspieler
Mickey Rourke, Megan Fox, Bill Murray, Kelly Lynch, Rhys Ifans, Chris Browning, Mark Sivertsen, Rory Cochrane, Frank Bond, Arron Shiver, Lora Martinez-Cunningham, Robert Wisdom, Liezl Carstens, Alexandra Essoe, Brian Doyle-Murray
Filmkritik von Thomas Ays
Ganz ehrlich: Wenn Megan Fox (24 Jahre alt und bekannt aus "Transformers") und Mickey Rourke (58 Jahre alt, letzter Hit: "The Wrestler") auf dem heimischen Bildschirm rummachen, wirkt das schon etwas befremdlich und auch alles andere als nachvollziehbar. Dazu stimmt es weder optisch, noch emotional zwischen diesen beiden Schauspielern. Während Fox zumindest versucht, etwas aus ihrer blass geschriebenen Figur herauszuholen, wirkt Rourke wie ein Schatten seiner selbst, was dazu führt, dass man seine Performance absolut nicht ernst nehmen kann. Mitch Glazer, der mit diesem spirituellen Film sein Debüt auf dem Regiestuhl gibt und auch das Drehbuch schrieb, legt ein uninspiriertes und derbe unlogisches Skript vor, das Kopfschüttler und Stirnklatscher heraufbeschwört. Dieses Drehbuch ist das Papier nicht wert, auf das es gedruckt wurde. Hanebüchen und streckenweise furchtbar hohl wundert es am Ende niemanden mehr, warum diesem Film ein Kinostart verwehrt wurde. Zwar versöhnt der nicht ganz so zu erwartende Schluss den Zuschauer am Ende ein wenig, insgesamt gesehen sollte Glazer weiterhin an guten Drehbüchern arbeiten. Dass er es kann, hat er mit dem Skript zu dem Bill-Murray-Hit "Die Geister, die ich rief..." ja schon bewiesen.
Mit "Passion Play" gibt Mitch Glazer, der die Drehbücher zu "Große Erwartungen" und "Der Einsatz" verfasste, sein Regiedebüt.