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Adèle und der Fluch des Pharaos
Les aventures extraordinaires d'Adèle Blanc-Sec
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Regie
Luc Besson
Drehbuch
Luc Besson
Produzent
Virginie Silla
Genre Abenteuer FSK 6 Filmlänge 106 min Land Frankreich Kinostart 30.09.2010 DVD-Start 01.04.2011 Blu-ray-Start 02.04.2011 Verleih Universum Film |
Story
Adèle Blanc-Sec ist jung, schön und gewieft. Sie schreckt vor kaum einem Abenteuer zurück, um zu bekommen, was sie will. Ihr aktuelles Anliegen heißt: Agathe Blanc-Sec, ihre Zwillingsschwester. Sie ist bei einem Tennisspiel tragischerweise bei einem Unfall ums Leben gekommen. Es war Adèles Schuld, die sie nun unbedingt begleichen muss. Dazu reist sie ins ferne Ägypten, um einen alten und mumifizierten Leibarzt des Pharaos Ramses II zu finden und nach Paris zu „entführen“. Mit seiner Hilfe wird sie ihre Schwester retten können. Doch davon ist Adèle noch sehr weit entfernt, denn bis es soweit ist, muss sie noch so einige Schwierigkeiten überwinden…
Schauspieler
Mathieu Amalric, Louise Bourgoin, Gilles Lellouche, Philippe Nahon, Frédérique Bel, Jean-Paul Rouve, Eric Naggar, Grégory Ragot, Swann Arlaud, Christophe Dimitri Réveille, Jean-Michel Molé, Gérard Chaillou
Filmkritik von Thomas Ays
Luc Besson, in Sachen Regie wohl Frankreichs Aushängeschild Nummer 1, inszenierte mit „Adèle und der Fluch des Pharaos“ ein turbulentes Abenteuer mit einer sehr überzeugenden jungen Heldin, die der Filmemacher à la Lara Croft zu inszenieren versuchte. Louise Bourgoin eignet sich dafür auch perfekt und ist als Adèle eine kleine Sensation. Sie kann mit Mimik und Gestik vollauf überzeugen und sorgt mit ihrem Spiel die gesamte Laufzeit über für gute Unterhaltung. Da stört im Grunde nur die Synchronstimme. Jessica Schwarz sollte mit ihrer prägnanten Stimme seltener eingesetzt werden, da sie mit ihrer stimmlichen Wirkung so manche Szene überstrahlt, was nicht immer zum Wohle des Filmes gereicht. Gerade im Fall von „Adèle und der Fluch des Pharaos“ wirkt das eher störend, als überzeugend. Die restlichen Schauspieler sind von Besson wie gewöhnlich in Szene gesetzt worden. Ein wenig Überzeichnung hier, ein kleines Witzchen dort und über allem steht sowieso: Nicht so ernst nehmen. „Adèle und der Fluch des Pharaos“ ist somit ein wirklich nettes Filmchen geworden, das wegen der zahlreichen lustigen Figuren und gut gemachten Effekte eine brauchbare Sonntagnachmittagsunterhaltung darstellt. Wenn es ab und an noch etwas kreativer geworden wäre, hätte es durchweg Spaß gemacht.
"Adèle und der Fluch des Pharaos" basiert auf den gleichnamigen Comics von Jacques Tardi.
