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Spritztour
Sex Drive
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Regie
Sean Anders
Drehbuch
Sean Anders, John Morris
Produzenten
Bob Levy, Leslie Morgenstein, John Morris
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 101 min Land USA Kinostart 26.03.2009 DVD-Start 03.09.2009 Verleih Concorde Film |
Story
Ian Lafferty ist 18, hat die Highschool fertig und die Zulassung zu einem guten College in der Tasche. Und er ist immer noch Jungfrau. Die einzige Frau, an die er sich jemals herangetraut hat, ist eine gewisse „Ms. Tatsy“ aus dem Internet-Chat. Als diese ihn zu einer heißen Nummer nach Knoxville einlädt, überredet sein Sex erfahrener Freund Lance ihn, die Chance zu nutzen. In einem Anfall von Mut klauen die beiden den coolen Wagen von Inas großem Bruder Rex und machen sich auf den Weg. Mit im Schlepptau haben die Jungs auch Ians beste Freundin Felicia, in die er heimlich verknallt ist. Aus der achtstündigen Fahrt wird eine dreitägige Irrfahrt. Verrückte Amish, notgeile Besucher öffentlicher Toiletten, gehörnte Ehemänner und Knastaufenthalt inklusive.
Schauspieler
Josh Zuckerman, Amanda Crew, Clark Duke, James Marsden, Seth Green, Alice Greczyn, Katrina Bowden, Charlie McDermott, Mark L. Young, Cole Petersen, Dave Sheridan, Michael Cudlitz, Allison Weissman, Andrea Anders, Kim Ostrenko
Filmkritik von Melanie Frommholz
Bereits der Titel „Spritztour“ (im Original „Sex Drive“) sagt es eigentlich deutlich: Hier erwartet uns eine neue, testosterongeladene Teenieklamotte. In knapp 90 Minuten zum Verlust der Jungfräulichkeit, sämtliche Peinlichkeiten inklusive. Seit „American Pie“ dieses Genre neu belebte – ältere Semester erinnern sich sicherlich noch dunkel an die „Eis am Stil“-Variante - beglückt uns die Filmindustrie jährlich mit neuen Varianten der immer gleichen Geschichte. Das „Spritztour“ nicht gänzlich untergeht, verdankt er seinen sympathischen Hauptdarstellern und den durchgeknallten Nebencharakteren. James Marsden („X-Men“) als großer Bruder und Seth Green („The Italian Job “) als nicht ganz so linientreuer Amish lockern die mit altbekannten Klischees angereicherte Handlung auf und sorgen für so einige Lacher. Insbesondere Marsden ist hier als Auto-Proll ein echter Augenöffner. So viel komisches Talent hätte man ihm gar nicht zugetraut. Durch die Zielgruppen-Brille betrachtet ist der Streifen wohl ein Volltreffer, alle anderen hätten sicherlich lieber ein stimmungsvolles Roadmovie gesehen.

