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Unsere Ozeane
Oceans
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Regie
Jacques Perrin, Jacques Cluzaud
Drehbuch
François Sarano, Jacques Perrin, Laurent Gaudé, Stéphane Durand, Laurent Debas, Jacques Cluzaud
Produzenten
Jacques Perrin, Nicolas Mauvernay
Genre Dokumentation FSK 0 Filmlänge 100 min Land Frankreich, Schweiz, Spanien Kinostart 25.02.2010 DVD-Start 24.09.2010 Blu-ray-Start 24.09.2010 Verleih Universum Film |
Story
Fakten, Fakten, Fakten…
Sieben Zehntel der Erdoberfläche besteht aus Wasser. 70% des Sauerstoffs, den wir einatmen, produziert die Meeresflora. Gut ein Drittel der Weltmeere sind 4000-5000 Meter tief.
Die Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud haben sich die Ozeane vorgenommen, um zu informieren und um zu beeindrucken. Bis heute sind die Meere für den Menschen eine Welt voller Geheimnisse und Schönheit geblieben. Jenseits der Meeresoberfläche und bis in unberührte Tiefen hinein, entführt diese Dokumentation ihre Zuschauer in eine Welt der Vielfalt und Harmonie des Lebens. Von den majestätischen Walen, über die schillernden Heringsschwärme bis hin zu den bizarr geformten Lebewesen der Tiefsee, folgt „Unsere Ozeane“ den Bewohnern der Weltmeere: denjenigen, die wir kennen, denjenigen, über die wir bislang nur wenig wissen und den vielen, die wir nun erst entdecken.
Schauspieler
Sprecher (englische Version): , Pierce Brosnan, , Sprecher (französische Version): , Jacques Perrin
Filmkritik von Thomas Ays
Das Meer – unendliche Weiten… Tatsächlich fühlt man sich in der Dokumentation von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud oftmals an die gängigen Science-Fiction-Filme unserer Zeit erinnert. Kann es solch bizarre Lebewesen überhaupt geben? Auf unserer Erde? Vier Jahre intensives Filmen haben sich in diesem Fall ehrlich gelohnt. Die Filmemacher erhaschten Blicke auf Situationen, die sicherlich so noch nie zu sehen waren und auf Szenen, die undenkbar scheinen. Wenn ein Taucher neben einem riesigen weißen Hai schwimmt, friedlich, nahbar, dann brechen die Regisseure auch irgendwie gängige Klischees vollkommen auf. Wer ist der Räuber auf diesen Bildern? Die Schreckensmaschine Hai oder der harmlos wirkende Taucher?
Dank modernster Ausrüstung und Kameratechnik sind in „Unsere Ozeane“ einzigartige und wahrhaft beeindruckende Bilder über das geheimnisvolle Innenleben der Ozeane, des größten und artenreichsten Lebensraums unseres Planeten entstanden. Wenn eine Robbe erschrickt, dann rehäugig in die Kamera blickt und stumm fragt: „Kann ich Dir, Mensch, trauen?“ will man ihr voller Inbrunst zurufen: „Nein! Schwimm, so schnell Du nur kannst von allem davon, was Menschen berühren, wo Menschen sind.“ Mit ganz wenig Text lassen Perrin und Cluzaud Bilder sprechen und klagen dennoch an. Wieviel Zeit bleibt uns noch zu begreifen, dass die Erde uns nicht gehört? Wieviele Jahrzehnte müssen noch ins Land gehen, damit der Mensch kapiert, wie viel er tatsächlich zerstört?
Die Natur reinigt sich in regelmäßigen Abständen immer wieder selbst. Da können wir als Menschen nur hoffen, dass wir nicht eines Tages weggereinigt werden – weil wir zu dem größten Übel des Planeten zählen. Dann doch vielleicht lieber aufwachen und die Natur, die Meere und ihre Bewohner, schützen?
Wissenswertes
Die Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud feierten bereits mit „Nomaden der Lüfte“ und „Mikrokosmos“ große Erfolge. Vier Jahre befanden sie sich mit einem Team von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern auf einer einzigartigen Entdeckungsreise.
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