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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde
Journey To The Center Of The Earth
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Regie
Eric Brevig
Drehbuch
Michael D. Weiss, Jennifer Flackett, Mark Levin
Produzenten
Beau Flynn, Cary Granat, Charlotte Huggins
Genre Abenteuer FSK 12 Filmlänge 92 min Land USA Kinostart 05.03.2009 DVD-Start 10.07.2010 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Zehn Jahre ist es nun her, seit der Bruder von Professor Trevor Anderson bei einer Expedition spurlos verschwand. Zehn Jahre, in denen sich Trevor selbst der Erforschung von Vulkanen und seismischen Störungen verschrieben hat. Doch nun scheint seine Forschung vor dem Aus und ein Kollege soll seine Laborräume bekommen. Trevor scheint am Ende. Zu allem Pech hat er auch noch vergessen, dass dieses Wochenende sein Neffe zu Besuch kommt, den er schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen hat. Sean ist alles andere als begeistert zehn Tage bei seinem Onkel zu bleiben, doch sein Aufenthalt soll zu seinem größten Abenteuer werden. Kurz nach Seans Ankunft entdeckt Trevor, dass die Messdaten seiner verbliebenen Versuchsstationen exakt die Werte anzeigen, wie zur Zeit des Verschwindens seines Bruders. Kurz entschlossen schnappt er sich seinen Neffen und auf geht es auf den Spuren von Jules Vernes „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ nach Island. Zusammen mit der Bergführerin Hannah wollen sie hier nach Hinweisen über Trevors Bruder suchen. Der Beginn einer fantastischen und gefährlichen Reise.
Schauspieler
Brendan Fraser, Josh Hutcherson, Anita Briem, Seth Meyers, Jean Michel Paré, Jane Wheeler, Frank Fontaine, Giancarlo Caltabiano, Kaniehtiio Horn, Garth Gilker
Filmkritik von Melanie Frommholz
Abenteuer gepaart mit wissenschaftlicher Science-Fiction – Die fantastischen Geschichten des Autor Jules Verne fesseln mit einer eigenen Mischung aus Ideen und realistisch wirkenden Möglichkeiten. Ein idealer Stoff für Filme und so greift die Filmmaschinerie in regelmäßigen Abständen gerne auf die Werke des Autors zurück. Auch „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ mit ihrer wahnwitzigen Idee unter der Erdoberfläche habe sich im Kern der Erde eine urzeitliche Welt erhalten, wurde bereits mehrere Male verfilmt. Nun kommt also die Hollywoodversion von Regisseur Eric Brevig in die Kinos. In 92 Minuten einmal Erdinneres und zurück. Brevigs Adaption gewinnt der Romanvorlage nichts Neues ab. Uninspiriert schlagen sich die drei Helden durch eine schlecht animierte Welt, die wirkt wie ein langweiliges Computerspiel. Der unvermeintlich Dino und ein paar fleischfressende Pflanzen sind fast schon die ganzen „Highlights“. Selbst die Action ist langweilig. Außer vereinzelten ganz netten witzigen Szene hat dieser Film in Sachen Handlung und Optik wahrlich nichts Überzeugendes im Gepäck. Schon gar keine sehenswerten 3D-Effekte. Ärgerlich sind auch diverse Logikfehler. Die Hauptdarsteller sind zwar keine solche Enttäuschung, jedoch gibt Brendan Fraser wenig mehr als sein Standartprogramm des unfreiwilligen Abenteurers. Anita Briem als Hannah und Josh Hutcherson als Sean machen da eine bessere Figur, können jedoch aus den stereotypen Rollen nicht mehr zaubern.
Eric Brevig gelingt es nicht die Vision Jules Vernes aufzunehmen und daraus eine zeitgemäße Adaption zu machen. Seinen platten Versuch einer Wiederbelebung des Stoffes kann man sich daher getost sparen.
Wissenswertes
Nach der legendären Verfilmung mit James Mason "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1959), einer völlig untergegangenen Version von 1989, ist dies die dritte Adaption des Jules Verne Klassikers. Außerdem gibt es zahlreiche TV-Ableger und TV-Serien, die sich an der Umsetzung des phantastischen Stoffes versucht haben.
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
• Die Reise zum Mittelpunkt der Erde
• Die Reise zur geheimnisvollen Insel
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