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Selbst ist die Braut
The Proposal
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Regie
Anne Fletcher
Drehbuch
Pete Chiarelli
Produzenten
David Hoberman, Todd Lieberman
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 108 min Land USA Kinostart 30.07.2009 DVD-Start 03.12.2009 Blu-ray-Start 03.12.2009 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
Margaret Tate ist schön, erfolgreich und hat ein Problem mit ihrem Visum. Die Erfolgsverlegerin ist nämlich Kanadierin und die USA hat beschlossen sie auszuweisen. Doch Margaret wäre nicht Margaret, wenn sie nicht auch für dieses Problem schnell eine Lösung parat hätte. Diese heißt Andrew Paxton, ist der von ihr tyrannisierte Assistent und Mädchen für alles und muss sie nun einfach heiraten. Nachdem Margaret Andrew mittels Erpressung gefügig gemacht hat findet sie sich bald im Kreis von dessen liebenswerter Familie in Alaska wieder. Den Mann von der Einwanderungsbehörde im Nacken und eine Überraschungshochzeit vor Augen muss sich Margaret eingestehen, dass sie vielleicht doch nicht die knallharte Geschäftsfrau ist, für die sie sich selbst hält und Andrew erkennt, dass ihm eventuell doch mehr an seiner Chefin liegt, als im lieb ist…
Schauspieler
Sandra Bullock, Ryan Reynolds, Mary Steenburgen, Betty White, Craig T. Nelson, Denis O´Hare, Malin Akerman, Oscar Nunez, Aasif Mandvi, Nievy Nash
Filmkritik von Melanie Frommholz
Sandra Bullock hat sich rar gemacht auf deutschen Leinwänden und so mussten die Fans der sympathischen Schauspielerin zwei Jahre warten bis es mit der romantischen Screwball-Komödie „Selbst ist die Braut“ ein Wiedersehen gab. Doch das Warten hat sich gelohnt. Unter der Regie von Anne Flechter präsentiert sich das Komödientalent in Bestform. Die Amerikanerin hat nichts von ihrer Stahlkraft verloren und macht auch ohne Kleidung (!) eine sehr gute Figur. Die Facetten ihrer Margaret Tate reichen von knallhart und zickig bis zu selbstkritisch und verletzlich. Sandra Bullock beherrscht sie alle und verleiht ihrer Figur damit eine wohltuende Tiefe. Angenehm fällt außerdem auf, dass die Macher sehr viel Wert auf geschliffene Dialoge legten und die Kombination „Ältere Frau mit jüngerem Mann“ funktioniert und unterhält nicht zuletzt durch das sehr gut harmonierende Duo Bullock/ Reynolds wunderbar über die gesamte Filmlänge. Zwischen diesen Beiden stimmte ganz offensichtlich die Chemie und so schmilzt der Zuschauer nicht nur bei den romantischen Szenen dahin, sondern amüsiert sich auch köstlich, wenn zwischen den beiden die Fetzen fliegen. Ryan Reynolds versteht es wunderbar mit seiner Mimik mehr zu sagen als tausend Worte es je könnten. Er und Sandra Bullock ergänzen sich, ohne den anderen an die Wand zu spielen und jeder neuerliche Schlagabtausch ist ein Feuerwerk an guten Gags.
Bei all den Lobeshymnen auf die Hauptdarsteller darf auch das übrige Ensemble nicht vergessen werden. Mit Mary Steenburgen, Craig T. Nelson und Betty White konnten wunderbare Schauspieler für die tragenden Nebenrollen gefunden werden. Zusammen mit dem übrigen Cast sorgen sie dafür, dass an dieser Komödie nichts angestrengt oder gestellt wirkt.
Wenn ein Film es schafft, die Zuschauer mit einem wohligen Bauchgefühl nach Hause zu entlassen, dann hat er alles richtig gemacht. In diesem Sinne ist „Selbst ist die Braut“ ein Volltreffer. Zwar erfindet der Film das Genre nicht neu und bietet die bekannten Variationen einer Story, die wir alle kennen, aber eben auch immer wieder lieben. Da übersieht man auch schon mal gerne, dass die Geschichte mit der Einwanderungsbehörde wohl doch etwas konstruiert ist und Alaska in diesem Fall in der Wildnis von Massachusetts liegt.
Wissenswertes
Nach „Step Up“ und „27 Dresses“ ist "Selbst ist die Braut" der dritte Film der Regisseurin Anne Fletcher.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Schauspielerin - Musical / Comedy (Sandra Bullock)
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Kommentare
Martin schreibt am 19.08.09, 20:56
ein erfrischend gute komödie! erleb ich nicht oft...
Rosa schreibt am 17.08.09, 21:14
Also der Film ist schon echt super und totaaal lustig und alles, aber ich muss trotzdem sagen dass ich ein klein wenig enttäuscht davon war. Denn ich hatte bevor ich ihn gesehen hab mehrere Kritiken gelesen und mit einigen Leuten gesprochen, die ihn schon gesehen hatten und alles hat mir versichert wie toll der FIlm doch sei. Ich glaube deshalb waren meine Erwartungen einfach zu hoch! Also wie gesagt er ist lustig und alles, aber es ist jetzt nicht DER absolute Hammerfilm und für dieses Genre meiner Meinung nach eigentlich recht typisch.
