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Shutter Island
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Regie
Martin Scorsese
Drehbuch
Steven Knight
Produzenten
Brad Fischer, Mike Medavoy, Arnold Messer, Martin Scorsese
Genre Psycho-Thriller FSK 16 Filmlänge 138 min Land USA Kinostart 25.02.2010 DVD-Start 02.08.2010 Verleih Concorde Film |
Story
Als US-Marshall Teddy Daniels zusammen mit seinem neuen Partner Chuck Aule von Boston nach Shutter Island übersetzt, ahnt er noch nicht, was ihn in den kommenden Stunden und Tagen erwarten wird. Aus dem auf der Insel ansässigen Ashecliffe Hospital für psychisch kranke Straftäter ist eine Patientin ausgebrochen. Während sich Teddy und Chuck in ihre Ermittlungen stürzen, bricht ein verheerender Hurrikan los, der die Verbindung zum Festland abreißen lässt. Gefangen auf Shutter Island, zusammen mit jeder Menge Wahnsinniger, stellt sich schon bald heraus, dass Teddy nicht zufällig auf der Insel gelandet ist…
Schauspieler
Leonardo DiCaprio, Michelle Williams, Mark Ruffalo, Emily Mortimer, Ben Kingsley, Patricia Clarkson, Max von Sydow, Jackie Earle Haley, Ted Levine, John Carroll Lynch, Elias Koteas, Robin Bartlett, Nellie Sciutto, Joseph Sikora
Filmkritik von Kathrin Lang
Bereits 2007 brachte uns Martin Scorsese pünktlich zur OSCAR-Zeit einen packenden Thriller auf die Leinwände. Letztlich ging „Departed: Unter Feinden“ nicht grundlos mit vollen Händen wieder nach Hause. Auch „Shutter Island“ ist erneut ein meisterhaft in Szene gesetztes Werk geworden – das wegen verschobenem Starttermin von Oktober 2009 auf Februar 2010 zwar nicht mehr bei den diesjährigen OSCAR-Verleihungen bedacht werden kann, damit jedoch als erster heißer Kandidat in das Rennen um die Trophäen 2011 geht.
Die Geschichte zu „Shutter Island“, basierend auf der Romanvorlage von Dennis Lehane, entfaltet ihr wahres Potential gezwungenermaßen erst allmählich. Zwar inszeniert Scorsese seinen Film von der ersten Szene an gewohnt souverän und auf höchstem Niveau, doch verbietet der Verlauf der Geschichte einen Spannungsbogen im großen Stil. Was im gleichnamigen Roman sicherlich noch gut funktioniert hat, stellt sich in der filmischen Umsetzung als immense Herausforderung dar. Sukzessiv wird in die Psyche des Protagonisten eingedrungen und diese nur langsam in Form von Rückblenden und Traumsequenzen zusammengesetzt. Nicht selten stören die Einschübe die Kontinuität des Erzählflusses, nehmen jedoch eine zunehmend wichtigere Position im verworrenen Geflecht des Filmes ein. Letztlich tragen die meist surreal erscheinenden Blicke auf die Psyche dazu bei, die Story zu ihrer Essenz zu führen. Auf dem Weg dahin muss die eine oder andere Länge in Kauf genommen werden; ebenso wie das geheimnisvolle Spiel, das manchmal ins Unverständliche abzudriften scheint. Der dritte und letzte Akt macht sämtliche vorhergehenden Tiefen des Thrillers jedoch problemlos wieder wett und hinterlässt einen Zuschauer, der mit einer Mischung aus Überraschung, Faszination und Verwirrung während des Abspanns auf die Leinwand starrt.
Getragen wird dieses gewagte Spiel von Leonardo DiCaprio, der sich bereits mit seinen letzten Darstellungen in Scorsese-Filmen für Charakterrollen wie diese empfohlen hat. Sein Sunnyboy-Image schon lange hinter sich gelassen, tritt er auch in „Shutter Island“ wieder mit einer immensen Überzeugungskraft auf. Er beherrscht sein ambivalentes Spiel ohne einmal ins Wanken zu geraten und agiert von der ersten bis zur letzten Szene ebenso stark wie zuverlässig. Die namhaften und ebenfalls überzeugenden Nebendarsteller übernehmen eher die Rollen der Zuspieler. Der Fokus liegt klar auf DiCaprio, der in diesem Thriller erneut einen großen und glanzvollen Auftritt feiern darf.
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Kommentare
Johannes Hardt schreibt am 28.02.10, 15:04
Der Film war überraschend klasse. Ich habe zwar ein schlechtes Ende erwartet, aber ich wurde am Ende nochmal positiv überrascht. Also rein in diesen Streifen!!
Rösti schreibt am 28.02.10, 08:41
Klasse Film.
Kann man nur so sagen.
Ich bin kein grosser Fan von diCaprio aber diesmal hat der es gut gemacht.
Aber vor allem die Story (Ich kenne das Buch nicht) hat mich von der ersten Minute gefesselt. Und das bei Zwei Stunden Film.
Einfach grossartig
Shruikan schreibt am 03.03.10, 23:56
Was soll man zu diesem Film bloß sagen? Da ich gerade frisch aus dem Kino komme, bin ich von der Geschichte noch immer überwältigt. Der Film beginnt eher seicht und langatmig, doch etwa ab der Mitte beginnt man immer weiter in die Psyche des Hauptcharakters einzudringen und mit ihm mitzufühlen und sich in die Figur hinein zu versetzen. Das Ende des Films bleibt offen, doch das macht nichts, denn so kann sich jeder Zuschauer die Geschichte nach seinen eigenen Vorstellungen zu Ende erzählen. Mich wird der Film noch eine ganze Weile beschäftigen. Die großartige schauspielerische Leistung von Leonardo di Carpio intensiviert die Geschichte um Shutter Island und macht den Film zu einem wunderbaren Erlebnis!
Nicole schreibt am 03.03.10, 11:09
Klasse Film mit überzeugendem diCaprio.
Werde ihn bestimmt auch noch ein 2. Mal ansehen! Entgegen dem Trailer handelt es sich aber eher um einen Psycho- und weniger um einen Horrorfilm!!
Der Film ist die Adaption des gleichnamigen Thrillers von Dennis Lehanes.
