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Role/Play
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Regie
Rob Williams
Drehbuch
Rob Williams
Produzenten
Rodney Johnson, Matthew Montgomery, Rob Williams
Genre Drama (Gay) FSK 12 Filmlänge 82 min Land USA DVD-Start 08.02.2011 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Graham Windsor ist ein amerikanischer Soap-Opera-Darsteller, den das Schicksal dummerweise mitten ins Gesicht geschlagen hat. Durch ein hartes Sex-Video wurde er nämlich im Internet geoutet, verlor dadurch seinen Job und leckt gerade in einem exklusiven Ressort in Palm Spings seine Wunden.
Ähnlich ergeht es Try Reed, der hier ebenfalls eincheckt. Er tritt seit Jahren für die Homo-Ehe ein und kämpft gerade mit seiner eigenen Scheidung, die in sämtlichen Gay-Blocks im Internet diskutiert wird.
Beide Männer leben somit in nicht gerade einfachen Zeiten, als sie sich kennenlernen. Und doch finden sich diese vollkommen unterschiedlichen Kerle auf eine besondere Art und Weise voneinander angezogen...
Schauspieler
Steve Callahan, Matthew Montgomery, David Pevsner, Brian Nolan, Matthew Stephen Herrick, Jim J. Bullock
Filmkritik von Thomas Ays
Rob Williams ist in der schwulen Community kein Unbekannter und drehte in der jüngeren Vergangenheit etliche überzeugende Filme, die auch immer wichtige Statements zu vermitteln hatten. "3-Day Weekend" oder "Eine Überraschung zum Fest" beispielsweise kamen beim gemischten Publikum gut an und gaben dem Filmemacher die Möglichkeit, sich weiterhin auszutoben. Neuestes Projekt: "Role/Play", in dem es um amerikanische Schauspieler geht, die zuhauf ungeoutet leben und um schwule Männer, die für die Rechte der Community kämpfen, wie die Homo-Ehe. Zwei Welten, die hier aufeinanderprallen. Dass sich beide nicht unbedingt sehr voneinander unterscheiden, zeigt "Role/Play" ganz deutlich. Wiliams punktet in Sachen Dialoge und Schauspieler gleichermaßen. Steve Callahan und Matthew Montgomery agieren in ihren Parts äußerst authentisch und lassen befriedigte Zuschauer zurück. Einzig die manchmal steril wirkende Optik stört den Gesamteindruck. Es wirkt alles seltsam gekünstelt, was Kraft und auch Ausdruck raubt.
Dennoch ist "Role/Play" ein sehenswertes Drama geworden, das einige wichtige Fragen unserer Gesellschaft thematisiert.
"Role/Play" ist lediglich im englischen Original mit deutschen Untertiteln erhältlich.