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Zuhause ist der Zauber los
Imagine That
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Regie
Karey Kirkpatrick
Drehbuch
Ed Solomon, Chris Matheson
Produzenten
Lorenzo di Bonaventura, Ed Solomon
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 107 min Land USA Kinostart 29.10.2009 DVD-Start 22.04.2010 Verleih Paramount Pictures |
Story
Evan Danielson ist ein hervorragender Investmentbanker, hat sehr oft den richtigen Riecher und viele zufriedene Kunden. Nur als Vater versagt er auf ganzer Linie. Seine Frau ließ sich schließlich nicht ohne Grund von ihm scheiden und versorgt die gemeinsame Tochter Olivia die meiste Zeit des Jahres. Da kommt es auch gerade sehr ungelegen, dass Evan genau in dieser Woche zugesagt hat, seine Tochter und sämtliche väterlichen Pflichten zu übernehmen. Im Moment herrscht in der Firma, in der er arbeitet das absolute Chaos. Mit Johnny Whitefeather hat er einen Konkurrenten im selben Boot, der ihm mit unorthodoxen Methoden das Wasser abgraben will. Doch Evan hat Glück im Unglück. Olivia kann, der Zauberdecke sei Dank, mit magischen und unsichtbaren Prinzessinnen Kontakt aufnehmen – und die haben gleich noch detaillierte Börsen-, Firmen-, und Aktienkenntnisse…
Schauspieler
Eddie Murphy, Thomas Haden Church, Yara Shahidi, Ronny Cox, Stephen Rannazzisi, Nicole Ari Parker, DeRay Davis, Vanessa Williams, Martin Sheen, Lauren Weedman, Timm Sharp, Daniel Polo, Stephen Root, Richard Schiff
Filmkritik von Thomas Ays
Eddie Murphy hat es schwer in Hollywood. Sämtliche Filme mit dem einst beliebten Comedian gehen den Bach runter und spielen keine vernünftigen Summen ein. Irgendwie ja auch kein Wunder, schließlich sind Streifen, wie „Norbit“ und „Mensch Dave!“ keine sehr kreative Unterhaltung. Nun macht Murphy wieder auf Kinderfilm und spielt in „Zuhause ist der Zauber los“ die Hauptrolle.
Nach wenigen Filmminuten mit Eddie Murphy ist dann klar: Seine Synchronstimme ist neu. Dass mussten wir bereits in dem dritten „Shrek“-Abenteuer erleben, doch nun ist Murphy leibhaftig zu sehen - ohne Randolf Kronbergs Stimme. Der Synchronsprecher erklärte übrigens 2002 in einem Interview, dass er schon lange die Arbeit als Murphys Stimme abgeben wollte, weil es ihn zum einen stark anstrenge, ihn zu sprechen und zum anderen, weil er Eddie Murphys Filme auch nicht sehr möge – irgendwie kein Wunder. Als Randolf Kronberg dann 2007 starb, verlor die deutsche Synchronwelt ein echtes Multitalent, das ein großes Loch in die Filmwelt riss – zumindest wenn es um Eddie Murphy-Filme geht.
„Zuhause ist der Zauber los“ ist eine durch und durch routiniert erzählte Geschichte, die gänzlich ohne die im Vorfeld befürchteten Fabelwesen auskommt und so eine nette, aber auch vorhersehbare und wenig überraschende Geschichte erzählt, in der Eddie Murphy oft, Thomas Haden Church jedoch niemals auch nur ansatzweise lustig ist.
Ein typischer Film für den Sonntagnachmittag: „Zuhause ist der Zauber los“ ist nette amerikanische Durchschnittskost für zwischendurch.
