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Whiteout
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Regie
Dominic Sena
Drehbuch
Jon Hoeber, Erich Hoeber, Chad Hayes, Carey Hayes
Produzenten
Susan Downey, David Gambino, Joel Silver
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 93 min Land USA, Kanada, Frankreich, 2008 DVD-Start 26.03.2010 Blu-ray-Start 26.03.2010 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
US-Marshall Carrie Stetko hat sich an einen nicht gerade sehr sympathischen Ort versetzen lassen: an den Südpol. Hier fristet sie bei Winden um die 160 Stundenkilometer und -85 Grad Kälte ihr Dasein und bestraft sich für Dinge, die längst vergessen sind.
Der Job am Südpol ist nicht sehr aufregend. Im Grunde gibt es, außer für die Sicherheit der Menschen hier zu sorgen, nichts für Stetko zu tun. Doch dann geschieht der erste Mord am Südpol - kurz bevor die Station über den Winter dichtgemacht wird. Stetko beginnt mit ihren Ermittlungen - und hat bald neue Opfer zu beklagen...
Schauspieler
Kate Beckinsale, Gabriel Macht, Tom Skerritt, Columbus Short, Alex O'Loughlin, Shawn Doyle, Joel S. Keller, Jesse Todd, Arthur Holden, Erin Hickock, Bashar Rahal, Julian Cain, Dennis Keiffer, Andrei Runtso, Roman Varshavsky
Filmkritik von Thomas Ays
Musikvideos drehte Dominic Sena vor seinem Hollywood-Debüt „Kalifornia“, den er mit Brad Pitt und David Duchovny 1993 in die Kinos brachte. Anschließend folgte mit „Passwort: Swordfish“ ein ebenfalls durchaus sehenswerter Streifen mit einem grandios fiesen John Travolta. Nun begab sich Sena mit Hauptdarstellerin Kate Beckinsale („Underworld“) an den Südpol und in Eiseskälte - gedreht wurde allerdings in Kanada. Dabei fällt vor allem die Detailverliebtheit auf, die Sena an den Tag legte. Logikschwächen sucht man hier (fast) vergebens und alles läuft auf einer erstaunliche Art und Weise rund. Und auch vor dem Fernseher friert man gleich mit. Wenn die sogenannten Whiteouts einsetzen, also wenn verschiedene Elemente der Kälte zusammenkommen, ist man froh nicht dort zu sein. Sena schuf mit „Whiteout“ eine passende und überzeugende Atmosphäre, auch wenn er nicht ganz gegen die gängigen Klischees gefeit ist. So muss seine Kate Beckinsale am Anfang des Films erst einmal eine unnötige Duschszene über sich ergehen lassen, die so gar nicht in den Film, sondern nur in die feuchten Träume sämtlicher männlicher Zuschauer passen will. Auch das Ende ist ab einem gewissen Punkt absehbar, was den Gesamteindruck dieses eisigen Thrillers trübt.
„Whiteout“ ist für Fans des Genres sicherlich sehenswert. Alle anderen, die sich gerne noch mehr überraschen lassen wollen, dürfen gern zu anderen Kollegen greifen.
"Whiteout" ist die Verfilmung des gleichnamigen Comics von Greg Rucka und Steve Lieber.
