8 Mile

Filmplakat 8 Mile
Regie Curtis Hanson  Drehbuch Scott Silver  Produzenten Brian Grazer, Curtis Hanson, Jimmy Iovine 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 110 min
Land USA  Kinostart 02.01.2003  DVD-Start 28.05.2003  Verleih United International Pictures

Story

Detroit 1995: Für Leute, die sich in dieser Millionenstadt nicht auskennen, ist 8 Mile nur eine Stadtgrenze ohne Bedeutung. Doch für die Menschen, die dort leben, ist das Ganze etwas ganz anderes: 8 Mile bezeichnet die Grenze zwischen Schwarz und Weiß – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.
Für viele hier ist der Hip Hop das einzige was ihnen etwas bedeutet. So auch Jimmy, der tagsüber in einer Autofabrik arbeitet und abends an Rap Battles teilzunehmen versucht. Da hat er es nur nicht ganz einfach, denn Jimmy ist weiß und die meisten Rapper sind - richtig – nicht weiß. Mit seinen Freunden Future, DJ Iz und Sol versucht Jimmy nun, seinen Traum zu verwirklichen, doch dazu muss er erst einmal sein Lampenfieber in den Griff kriegen. Ist er gut genug, um seinen Traum zu leben? Die kommenden Wochen werden für den jungen und in sich gekehrten jungen Mann sehr schwierig...

Schauspieler

8 Mile Eminem, Kim Basinger, Mekhi Phifer, Brittany Murphy, Evan Jones, Omar Benson Miller, De`Angelo Wilson

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms 8 Mile Das Eminem sich selbst spielt, und dieser Film durchaus als seine Autobiographie angesehen werden kann, steht wohl außer Frage. Auch dass der Rapper die Rolle ausfüllt muss somit nicht erwähnt werden. Dennoch ist die Performance des Skandalrappers nicht unbedingt sehenswert. Im Grunde ist das nur eine 110minütige Coolnessvorstellung ohne die gewünschte Wirkung. Er ist eben „nur“ ein Musiker, der schwer andere Rollen ohne musikalischen Hintergrund wird spielen können, also sollte man diese "schauspielerische Leistung" nicht zu sehr umjubeln. Was Kim Basinger angeht, so muss man wirklich sagen, dass sie, so wenig sie auch zu sehen ist, eine wieder einmal sehr gute Leistung abliefert und sich in ihre Rolle wunderbar einfügt.
Die harte Realität des sonst so sauberen Amerika kommt in „8 Mile“ jedoch erschreckend gut rüber und der allseits beliebte "American Dream" ist hier nichts weiter als heiße Luft. Dennoch bleibt unterm Strich ein eher durchschnittlicher Eindruck von diesem Streifen zurück. Ein wenig mehr Spannung und ein emotionalerer Hauptdarsteller wäre wünschenswert gewesen.

Auszeichnungen

Golden Globe-Nominierungen

Bester Song ("Lose Yourself")

Gewonnene OSCARs

Bester Titelsong ("Lose Yourself")



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