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Der Partyschreck
The Party
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Regie
Blake Edwards
Drehbuch
Blake Edward, Tom Waldman, Frank Waldman
Produzent
Blake Edwards
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 94 min Land USA Kinostart 30.01.1969 DVD-Start 08.06.2004 Verleih United Artists |
Story
Der indische Filmkomparse Hrundi v. Bakshi stellt sich während der Dreharbeiten derart tollpatschig an und zerstört dabei gar Teile der Requisite, dass der Produzent ihn kurzerhand feuert. Doch durch ein Versehen landet er nicht etwa auf der Schwarzen Liste von Studiochef Fred „General“ Clutterbuck, sondern auf der Gästeliste zu dessen Party. So landet der Unglücksrabe im Haus des Moguls – und tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Alles beginnt damit, dass er seinen Schuh verliert und ihn unbedingt wiederhaben möchte – und endet damit, dass Hrundi die komplette Villa in ein Chaos verwandelt hat. Das feine Anwesen wird zum Schauplatz einer wahren Zerstörungsorgie, die Hrundi völlig unabsichtlich veranstaltet. Als die Villa schließlich einer Winterlandschaft aus Seifenschaum gleicht, erleidet Clutterbucks Gattin einen Nervenzusammenbruch…
Schauspieler
Peter Sellers, Claudine Longet, Natalia Borisova, Jean Carson, Marge Champion, Al Checco, Corinne Cole, Dick Crockett, Frances Davis, Danielle De Metz, Herbert Ellis, Paul Ferrara, Steve Franken, Kathe Green, Allen Jung
Filmkritik von Stefanie Rufle
„Der Partyschreck“ ist Blake Edwards Hommage an die Slapstick-Filme aus Hollywoods Kindertagen und erinnert stellenweise stark an Stan & Laurel. Gerade, dass sämtliche Sabotage-Akte in völliger Unschuld geschehen, macht diesen Film so unglaublich komisch. Regisseur Blake Edwards versammelte für „Der Partyschreck“ erneut das Team um sich, das die „Pink Panther“-Reihe so erfolgreich gemacht hatte, allen voran natürlich der unvergleichliche Peter Sellers und Komponist Henry Mancini. Diese Komödie lebt ohne jeden Zweifel von ihrem Star Peter Sellers, der eine 94minütige One Man Show präsentiert. Hier jagt eine Pointe die nächste und schnell wird klar, dass Hrundi v. Bakshi eine Paraderolle für Sellers darstellt. Wäre es nach Edwards gegangen, wäre „Der Partyschreck“, ganz wie seine berühmten Vorbilder ein Stummfilm geworden, doch angeblich wollte Sellers kein sprachloser Partygast sein. Wer den synchronisierten Film ansieht, wird allerdings feststellen, dass die Synchronisation leider oft etwas holprig und bemüht wirkt. Vor allem der drollige indische Akzent von Sellers geht in der Synchronisation völlig unter. Insgesamt kann man zusammenfassend sagen, dass die Rahmenhandlung dieser Komödie nur dazu da ist, die wirklich gelungenen Sketche miteinander zu verbinden. Gleichzeitig wollte Edwards eine bissige Persiflage auf das Show Business landen – was ihm aber nur teilweise gelungen ist. „Der Partyschreck“ ist vor allem für Fans der alten Slapstick-Komödien ein wahrer Klassiker mit der einfachen, aber wahren Botschaft: „Man ist dann wichtig, wenn andere einen dafür halten.“
