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Drag me to Hell
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Regie
Sam Raimi
Drehbuch
Ivan Raimi, Sam Raimi
Produzenten
Grant Curtis, Robert G. Tapert
Genre Horror Komödie FSK 16 Filmlänge 99 min Land USA Kinostart 11.06.2009 DVD-Start 22.10.2009 Blu-ray-Start 22.10.2009 Verleih Universal Studios |
Story
Hätte die Kreditsachbearbeiterin Christine Brown vorher gewusst, welche Folgen es für sie haben wird, wenn sie der alten Zigeunerin eine Verlängerung ihres Darlehns nicht gewährleistet, hätte sie sich vermutlich anders entschieden. Doch jetzt ist es zu spät. Da Christine mit ihrer Entscheidung die alte Dame ihrer Ehre beraubt hat, lastet auf ihr nun ein schwerer Fluch. Innerhalb der nächsten drei Tage wird sie von bösen Geistern heimgesucht werden, um schließlich, am letzten Tag, mit in die Hölle gerissen zu werden. Mit allen Mitteln versucht Christine den Fluch loszuwerden. Doch wie weit ist sie bereit dafür zu gehen?
Schauspieler
Alison Lohman, Justin Long, Jessica Lucas, David Paymer, Reggie Lee, Lorna Raver, Dileep Rao, Sage Stallone, Fernanda Romero, Bojana Nocakovic, Joanne Baron, Bonnie Aarons, Alexi Wasser
Filmkritik von Kathrin Lang
Die etwas jüngeren Kinogänger kennen Sam Raimi als den Mann, der den Kulthelden „Spider-Man“ zu drei erfolgreichen Kinofilmen verhalf. Wirft man allerdings einen Blick zurück in die Vergangenheit des Regisseurs, lassen sich ganz andere Wurzeln finden. Mit Horrorstreifen wie „Tanz der Teufel“ (1981) und „Die Killer-Akademie“ (1985) erschuf er sich durch seinen extravaganten Inszenierungsstil eine große Fangemeinde. Nun, viele Jahre später und einige Erfahrungen reicher, wagte sich Raimi mit „Drag me to Hell“ erneut an eine Horrorverfilmung und will damit an alte Erfolge anknüpfen.
Seinem Ruf treu geblieben, ist auch „Drag me to Hell“ ganz und gar unkonventionelles Gruselkino geworden. Wer klassische Schockelemente sucht wird zwar durchaus fündig, doch spielt hier immer wieder auch ein ganz spezieller Humor mit. Ekelszenen werden so exzessiv dargestellt, dass sie schon wieder komisch sind und einige Handlungsmuster so auffällig überzogen, dass auch sie zur Auflockerung des sonst so düsteren Genres beitragen. Wer es gerne gnadenlos brutal hat, wird daher nur wenig Freude mit „Drag me to Hell“ haben – erinnert dieser Streifen doch eher an einen trashigen Unterhaltungsfilm anstatt an böses Horrorkino.
Ganz und gar gelungen ist Sam Raimi jedoch die Optik und Machart seines Filmes. Originell sind nicht nur die Gestaltung der Kulissen, sondern auch die ungewohnten Perspektiven, die rasanten Kamerafahrten und ein geradezu bombastisches Sounddesign, das dem Zuschauer ordentlich was auf die Ohren gibt. Ebenfalls überzeugend wirken die Darsteller. Auch wenn Alison Lohman zeitweise etwas lahm und unmotiviert wirkt, so hat sie durchaus auch ihre Höhepunkte, die die Geschichte ganz in ihrem Sinne vorantreiben. Etwas mehr Screentime hätte man sich von dem smarten Justin Long erhofft, der seine Rolle toll spielt und den Streifen durch längere Auftritte sicherlich bereichert hätte.
Von Regisseur und Drehbuchautor Sam Raimi wurden bereits "Tanz der Teufel" oder "The Gift - Die dunkle Gabe" im Horror, bzw. Thriller-Genre sehr erfolgreich.