Frühstück mit Scot

Breakfast with Scot

Filmplakat Frühstück mit Scot
Regie Laurie Lynd  Drehbuch Sean Reycraft  Produzenten Paul Brown, Howard Rosenman 
Genre Komödie (Gay)  FSK Filmlänge 91 min
Land Kanada, 2007  DVD-Start 27.11.2008  Verleih Pro-Fun Media

Story

Der Ex-Eishockeyspieler Eric McNally lebt mit seinem Partner Sam in einer stimmigen und für beide passenden Welt. Beide haben tolle Jobs und überhaupt alles, was man zum Leben braucht. Diese heile Welt wird jedoch durcheinander gebracht, als die Exfreundin von Sams Bruder Billy an einer Überdosis Drogen stirbt und einen 11jährigen Sohn, Scot, zurücklässt. Da Billy zurzeit durch die Welt jettet, bleiben nur Eric und Sam übrig, um sich - vorübergehend - dem Kleinen anzunehmen. Gesagt, getan. Das Dumme ist nur, dass Scot nicht nur das Leben der beiden auf den Kopf, sondern ihren Lebensstil auch in Frage stellt. Es beginnt eine höchst spannende Zeit, die alles verändert...

Schauspieler

Frühstück mit Scot Cameron Ansell, Benz Antoine, Noah Bernett, Robin Brûlé, Thomas Cavanagh, Colin Cunningham, Jeanne Goossen, Shauna MacDonald, Anna Silk, Ben Shenkman

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Frühstück mit Scot Diese kanadische Komödie ist nur mit „einfach niedlich“ zu beschreiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob „Frühstück mit Scot“ vorhersehbar geraten ist, oder nicht, hier wird eine rundum unterhaltsame, mit vielen lustigen Dialogen gespickte und mit einem ernstem Hintergrund versehene Geschichte erzählt, die mit wundervollen Schauspielern besetzt wurde. Dieser Streifen macht die gesamte Laufzeit durchweg Laune und hat darüber hinaus noch wirklich was zu sagen. Dabei wird die Botschaft des Films nicht mit dem Holzhammer vermittelt, sondern mit sympathischen Wendungen versehen, die noch dazu sympathisch inszeniert wurden. Regisseur Laurie Lynd, der ein Drehbuch von Sean Reycraft verfilmte, ist damit eine rundum gelungene Komödie gelungen. Toll!

Wissenswertes

Frühstück mit Scot "Frühstück mit Scot" wurde bei den 19. Lesbisch/Schwulen-Filmtagen Hamburg mit dem Preis für den besten internationalen Spielfilm ausgezeichnet. Außerdem gab es bei den Young Artist Awards zwei Nominierungen: Bester internationaler Film und bester junger Schauspieler (Noah Bernett). Auch bei den Directors Guild of Canada-Wards gab es eine Nominierung für den besten Schnitt und eine Auszeichnung für den besten Film des Jahres.



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