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Trip to Asia
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Regie
Thomas Grube
Drehbuch
Thomas Grube
Produzenten
Uwe Dierks, Thomas Grube, Andrea Thilo
Genre Dokumentation FSK 0 Filmlänge 112 min Land Deutschland Kinostart 28.02.2008 DVD-Start 24.10.2008 Verleih Capelight |
Story
Im Zentrum dieser Dokumentation stehen die Musiker und Musikerinnen der Berliner Philharmonie und ihr Dirigent Sir Simon Rattle, die sich in persönlichen Interviews über ihre Gedanken zu dem Orchester und der Musik äußern. Begleitet werden die ehrlichen Aussagen der Orchestermitglieder durch eindrucksvolle Bilder der asiatischen Kultur und den einzelnen Konzerten, die die Philharmoniker während ihrer Asienreise gaben.
Schauspieler
Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle
Filmkritik von Kathrin Lang
Man muss kein Fan klassischer Musik sein, um die Dokumentation „Trip to Asia“ in ihrem Ansatz erfühlen zu können. Die wundervolle Bildkomposition, die berührende Musik und die ehrlichen und aufrichtigen Worte der Musiker und des berühmten Dirigenten Sir Simon Rattle, erledigen alles was nötig ist, um diese Dokumentation auf allen Ebenen wirken zu lassen.
Schnell macht "Trip to Asia" klar, dass die Berliner Philharmoniker ein sehr traditionsbewusstes Orchester sind. Sie alle verfolgen ein Ziel: die Suche nach dem Einklang und der absoluten Balance. Um dieses Ziel erreichen zu können, reicht es bei weitem nicht aus die Musik und die Noten nur zu spielen. Man muss die Musik leben, und das Tag für Tag, über Jahre hinweg. Zu all dem gehören nicht nur Talent, sondern eine große Entschlossenheit und der enorme Wille für die Musik und mit ihr zu leben. Dabei muss man selbst, als Persönlichkeit, zurücktreten und lernen, dass der Mensch, der man eigentlich ist, nur eine untergeordnete Rolle spielt. Es geht um die Gruppe und um das, was die Gruppe fähig ist hervorzubringen – wundervolle Musik, im Einklang mit dem Universum.
Je mehr Filmminuten verstreichen, desto mehr taucht der Zuschauer in die Geschichte ein. Er lässt sich auf zauberhafte Weise in eine Welt entführen, die ihm weitgehend fremd ist. Und dennoch: Obwohl man als Außenstehender vermutlich niemals ganz verstehen wird, was diese Menschen in ihrem Schaffen bewegt, welche Emotionen und Gefühle sie beim Musizieren tatsächlich erreichen, so kann man es nach „Trip to Asia“ doch zumindest im Ansatz nachfühlen. Vor dem inneren Auge entsteht schnell ein, wenn auch unscharfes, Bild davon, welch wundervoller Segen es für diese Menschen sein muss, dass sie solch großartige Musik zum Leben erwecken dürfen. Sie sind Künstler und leben diese Kunst, was auch immer es sie kosten mag.
„Trip to Asia“ ist eine wundervolle Dokumentation, die die klassische Musik neu aufleben lässt und mit neuer Magie erfüllt.
Wissenswertes