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Forbidden Kingdom
The Forbidden Kingdom
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Regie
Rob Minkoff
Drehbuch
John Fusco
Produzent
Casey Silver
Genre Fantasy FSK 12 Filmlänge 113 min Land USA Kinostart 16.04.2009 DVD-Start 11.09.2009 Verleih Central Film |
Story
Durch einen magischen Stab gelangt Jason in das verbotene Königreich des alten China. Hier soll er das magische Artefakt seinem rechtmäßigen Besitzer, dem Affenkönig, zurückbringen. Doch dieser wurde vor über 500 Jahren von dem bösen Jadekönig in Stein verwandelt. Seither verbreitet dieser Angst und Schrecken. Mithilfe des dem Wein zugetanen Unsterblichen Lu Yan, eines stillen Mönches und der Kriegerin Sperling macht Jason sich auf die gefahrvolle Reise zum Palast des Jadekönigs. Für den jungen Außenseiter nicht nur die Chance endlich Kung Fu zu lernen sondern auch zu sich selbst zu finden.
Schauspieler
Jackie Chan, Jet Li, Yifei Liu, Michael Angarano, Collin Chou, Bingbing Li, Morgan Benoit, Bin Jiang
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Jackie Chan meets Jet Li“ – Besonders die Fans der beiden Martial Arts-Helden dürften bei der Besetzung von „Forbidden Kingdom“ laut aufgejubelt haben, ist dieser Doppelpack doch nie zusammen zu bekommen. Ob sie nach dem Kinobesuch immer noch jubeln ist allerdings fraglich. Leider haben die Macher aus der schlagkräftigen Kombination nur einen weiteren Aufguss der „Karate Kid“ - Nummer gemacht. Es wird wohl auf ewig ein Rätsel bleiben, warum diese beiden Stars sind endlich einmal für ein Projekt zusammengefunden haben und dann dabei so ein zweitklassiger Streifen herauskam. Weder kann Jackie Chan hier mit seinem komischen Talent wirklich punkten, noch zieht Jet Li durch ein eindrückliches Spiel den Zuschauer in seinen Bann. Bis auf einige wenige gute Kampfsequenzen bietet dieser Streifen selbst durch die rosarote Märchenbrille eine alt bekannte Story ohne poetische Momente oder wirkliche „WOW!“-Effekte. Jackie Chan läuft ständig mit einem Wischmopp auf dem Kopf durch die Gegend und der „junge Schüler“ Michael Angarano hat anstatt Charme und Ausstrahlung eine Vokuhila - Frisur. Angarano bleibt derart blass, das man sich schon fragen muss, wie er die Rolle überhaupt ergattern konnte. Einzig Yifei Liu als „Sperling“ ist ein kleiner Lichtblick.
Auch wenn der erhoffte Schlagabtausch der beiden Kampfsport-Ikonen Chan und Li ausbleibt, hätten gute Effekte die müde Story eventuell noch aufgepeppt. Leider sind diese jedoch eher billig als eindrucksvoll. Allzu häufig fühlt man sich an die Optik alter Konsolenspiele erinnert.
Insgesamt macht „Forbidden Kingdom“ den Eindruck von „mal eben noch schnell auf den Markt geworfen“. Die ausbleibende Werbewelle mit Jackie Chan und Jet Li als Zugpferden bestätigt den Eindruck, dass die angestellten Firmen mitsamt Verleih wohl selbst nicht so recht an ihr Werk glauben. Ein Gipfeltreffen sieht anders aus!
