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Zweiohrküken
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Regie
Til Schweiger
Drehbuch
Til Schweiger, Anika Decker
Produzenten
Til Schweiger, Tom Zickler
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 124 min Land Deutschland Kinostart 03.12.2009 DVD-Start 27.08.2010 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Zwei Jahre sind nun vergangenen, seit sich Anna und Ludo als Paar gefunden haben. Mittlerweile wohnen sie in einer gemeinsamen Wohnung, in der sie der ganz normale Beziehungsalltag eingeholt hat. Dieser wird allerdings ordentlich aufgemischt, als auf einmal eine alte Freundin von Ludo wieder in der Stadt auftaucht und ihrem Ex-Lover schöne Augen macht. Anna findet das natürlich gar nicht komisch, weshalb es ihr gerade gelegen kommt, dass ihr Exfreund für einige Tage eine Unterkunft sucht und Anna um Hilfe bittet. Natürlich bietet sie ihm sofort das Sofa an. Das wiederum bringt Ludo ordentlich auf die Palme und stellt die Beziehung der beiden auf eine harte Probe.
Schauspieler
Til Schweiger, Nora Tschirner, Matthias Schweighöfer, Emma Tiger Schweiger, Ken Duken, Edita Malovcic, Pegah Ferydoni, Heiner Lauterbach, Elyas M'Barek
Filmkritik von Kathrin Lang
Vor rund zwei Jahren lockte Til Schweigers Komödie „Keinohrhasen“ satte 6,3 Millionen Zuschauer in die heimischen Lichtspielhäuser und avancierte damit zu einem der erfolgreichsten deutschen Filme der neuen Kinogeschichte. Kein Wunder also, dass sich Multitalent Til Schweiger nun zu einer Fortsetzung hat hinreißen lassen. Ohne viel darüber nachzudenken, ist schon jetzt so gut wie sicher: Allein die Tatsache, dass „Keinohrhasen“ mit „Zweiohrküken“ in die zweite Runde geht, dürfte schon Grund und Argument genug sein, um erneut einen Sturm auf die Kinosäle zu versuchen.
Auch „Zweiohrküken“ setzt, wie schon der Vorgänger, auf die kleinen und großen Probleme, die zwischen den Geschlechtern klaffen. An der Tagesordnung stehen Beziehungskrisen, geschürt durch Eifersüchteleien und Kommunikationsproblemen zwischen Männlein und Weiblein. Dabei setzt „Zweiohrküken“ vor allem auf gewitzte Dialoge, die das Geschlechter-Chaos gelungen beleuchten und die von namhaften und gerngesehenen Schauspielern in Szene gesetzt werden dürfen. Ein Problem hat „Zweiohrküken“ jedoch zweifelsohne: Die Geschichte von Anna und Ludo ist bereits erzählt und mit dem Happy End des ersten Teils eigentlich abgeschlossen. Also versucht die Komödie aus dem alltäglichen Beziehungsdasein das herauszuholen, was herauszuholen ist. Das gelingt ihr mal mehr, mal weniger gut. Was zu Beginn noch überaus komisch und auch scharfsinnig ist, entwickelt sich innerhalb der 124 Spielminuten immer mehr zu leeren Plattitüden, die nur noch dann und wann zum Lachen bringen.
Zusammengefasst: „Zweiohrküken“ hat seine Höhen, ebenso wie seine Tiefen. Zwar wird der große (finanzielle) Erfolg sicherlich nicht ausbleiben, einige enttäuschte Gesichter dürfte das „Keinohrhasen“-Sequel allerdings dennoch hervorrufen.
Wissenswertes
"Zweiohrküken" ist die Fortsetzung zu dem deutschen Kassenschlager "Keinohrhasen" aus dem Jahr 2007.
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Kommentare
Florian Rahner schreibt am 31.12.09, 01:27
Ich vergebe 3/5, da mir der Film zu sehr auf den typischen Männer/Frauen Problemen und Klischees aufbaut und nur gelegentlicht an die Klasse des ersten Teils ran kommt!

