The Last House on the Left

Filmplakat The Last House on the Left
Regie Dennis Iliadis  Drehbuch Adam Alleca, Carl Ellsworth  Produzenten Wes Craven, Sean S. Cunningham 
Genre Horror-Thriller  Filmlänge 109 min
Land USA  Kinostart 14.05.2009  DVD-Start 22.10.2009  Verleih Universal Pictures

Story

Eigentlich hätten es für die dreiköpfige Familie Collingwood ein paar gemütliche Tage im abgelegenen Haus am See werden sollen. Doch dann kommt alles anders. Als Tochter Mari zu ihrer Freundin Page in die Stadt fährt, wird aus einem zu Beginn noch lustigen Treffen unter Freunden, schnell bitterböser Ernst. Die beiden jungen Mädchen geraten in die Fänge des Psychopathen Krug, seiner gestörter Freundin und seines sadistischen Bruders. Vergewaltigt und schwer verletzt, gelingt nur Mari die Flucht. Als sie das Haus ihrer Eltern erreicht, der einzige sichere Ort weit und breit, muss sie feststellen, dass die Verbrecher auch dort schon angekommen sind…

Schauspieler

The Last House on the Left Monica Potter, Sara Paxton, Riki Lindhome, Garret Dillahunt, Martha Maclsaac, Tony Goldwyn, Spencer Treat Clark, Aaron Paul, Joshua Cox

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms The Last House on the Left Die Ursprungsgeschichte zu „The Last House on the Left“ führt weit zurück. Basieren soll der Film auf einer Legende, die sich bis ins 14. Jahrhundert nach Schweden zurückverfolgen lässt. Dort soll sich damals ein ähnlich grausames Geschehen tatsächlich zugetragen haben. Auf der Leinwand ist dieser Stoff nicht neu. Bereits in den 60ern erzählte Ingmar Bergman von den grausamen Vorfällen am abgelegenen See im finsteren Wald. Ihm folgte in den 70ern Wes Craven, der ein Remake von Bergmans Werk drehte. Dennis Iliadis’ Version, das Remake eines Remakes, geht die Geschichte nun etwas anders an, übernimmt jedoch ihre Grundzüge.

Eines haben alle drei Filme gemein: Sie sind gnadenlos brutal und hinterlassen ein schockiertes Publikum. Damals jedoch wohl noch mehr als heute. Während Bergmans Werk mit seinen heftigen Gewalt- und Vergewaltigungsszenen für einen großen Skandal sorgte, dürfte „The Last House on the Left“ aus heutiger Sicht etwas gelassener hingenommen werden. In Zeiten in denen die „Saw“-Reihe die Massen begeistert und scharenweise in die Lichtspielhäuser lockt, kann ein Film wie dieser nur noch schwerlich schockieren oder gar mit dem Wort „Skandal“ in Verbindung gebracht werden. Dennoch, trotz zunehmend abgebrühtem Publikum, hat es „The Last House on the Left“ wahrlich in sich. Die Kamera scheut sich vor keinem Blick und hält eisern drauf. Lange Einstellungen auf qualvolle Morde werden hier genauso wenig gescheut wie ein ungetrübter, kaum zu ertragener Blick auf eine erbarmungslose Vergewaltigung. Schonungslos bekommt der Zuschauer all diese inhumanen Grausamkeiten vor Augen geführt und hat keinerlei Chance ihnen zu entrinnen. Immerhin nimmt Dennis Iliadis gegen Schluss immer mehr Abstand von den wirklich harten Szenen. Nachdem man einen grausamen, in seiner Intensität kaum übertrefflichen Mord, beinahe hautnah miterlebt hat, erscheinen die schnell im Kopf verschwindende Axt und der zügige Kopfschuss schon beinahe als behaglich.

Für hart gesottene Kinogänger, die schon bei Filmen wie „Irreversible“ mit keiner Wimper gezuckt haben, dürfe „The Last House on the Left“ ein wahres Kinoereignis werden. Alle anderen: Lieber keine Karte für diesen Film lösen.

Wissenswertes

The Last House on the Left Die Geschichte wurde 1960 bereits von Ingmar Bergman unter dem Titel „Die Jungfrauenquelle“ erzählt. 1972 feierte Wes Craven sein Regiedebüt mit dem Remake „Mondo brutale“.



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Kommentare

basti schreibt am 18.11.09, 19:28
Die Idee des Films ist ganz ok, allerdings hat man das Gefühl das so etwas schon zu oft dagewesen ist. Aber dennoch wird die Spannung sehr gut aufrecht erhalten.
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