Fanboys

Filmplakat Fanboys
Regie Kyle Newman  Drehbuch Ernest Cline, Adam F. Goldberg  Produzenten Evan Astrowsky, Dana Brunetti, Matthew Perniciaro, Kevin Spacey 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 93 min
Land USA  Kinostart 30.07.2009  DVD-Start 04.01.2010  Blu-ray-Start 26.03.2010  Verleih Capelight

Story

1998, eine weit entfernte Galaxie: In wenigen Wochen soll endlich „Star Wars – Episode I“ in den Kinos starten. Für die eingefleischten "Krieg der Sterne"-Fans kommt der offizielle Starttermin jedoch zu spät. Linus hat Krebs und wird den Kinostart des lang ersehnten Films nicht mehr erleben. Kurz entschlossen machen sich die vier Freunde daher zu einem wilden Road-Trip auf, dessen Ziel die George Lucas Skywalker-Ranch sein soll. Dort wollen sie einbrechen, um sich „Episode I“ anzusehen – so zumindest der Plan. Bis die vier Fanboys jedoch auf der Ranch ankommen, müssen sie so einige Pannen hinnehmen. Mit die größte Hürde ist dabei eine Gruppe verhasster „Trekkies“, die ihnen das Leben, und vor allem die Reise, erheblich erschweren…

Schauspieler

Fanboys Sam Huntington, Christopher Marquette, Dan Fogler, Jay Baruchel, Kristen Bell, David Denman, Christopher McDonald, Charlie B. Brown, Isaac Kappy, Stephen Pina, Danny Trejo, Seth Rogen, Thom Bishops, Stanley Shunkamolah, Clark Sanchez, Carrie Fisher

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Fanboys Wahre „Star Wars“-Fans werden die vier Fanboys und ihr absurdes Vorhaben wohl gut nachvollziehen können: Sie starten einen verrückten Road-Trip dessen Ziel die Ankunft in George Lucas Skywalker-Ranch sein soll, in der 1998 noch „Episode I“ auf ihren großen Auftritt wartete. Satte zwei Jahre lang wurde die Nerd-Komödie überarbeitet, abgeändert und neu geschnitten, bis sie es nun mit einer ordentlichen Anzahl an Kopien endlich in unsere Kinos schafft. In den USA spülte „Fanboys“ gerade mal 700.000$ in die Kassen. Ob er bei uns erfolgreicher sein wird, steht im wahrsten Sinne des Wortes noch in den Sternen.

Potentielle „Abturner“ sind jedenfalls genug vorhanden. Mit das größte Problem dürfte das unspektakuläre und zuweilen mehr als holprige Grundkonstrukt des Films sein: Vier Freunde, die einen wilden Road-Trip starten und dabei allerhand Missgeschickte erleben. Da darf der obligatorische Zwischenstopp „Gefängnis“ genauso wenig fehlen wie die permanenten Hinweise auf die ausgeprägte sexuelle Aktivität der Jungerwachsenen. Ohnehin scheint die Story nur Mittel zum Zweck zu sein, welcher offensichtlich lautete, so viele „Star Wars“-Witze und Zitate als möglich aneinanderzureihen. Zwar sammelt sich „Fanboys“ dadurch einige Pluspunkte, kann den Karren jedoch nicht gänzlich aus dem Dreck ziehen. Die wahren Insiderwitze lassen vergeblich auf sich warten, das Spaßniveau bewegt sich stets nur an einer banal erscheinenden Oberfläche, die auch Nichtfans der „Star Wars“-Reihe begreifen werden. Absolut fantastisch hingegen die zahlreichen Cameo-Auftritte. So schaffte es „Ur-Trekki“ William Shatner schlussendlich doch noch auf die Leinwand und kann den Auftritt, den er in J.J. Abrams „Star Trek“ so gerne gehabt hätte, nun zumindest in „Fanboys“ absolvieren. Ebenfalls lustig der kurze Auftritt von Carrie Fisher (Prinzessin Lea) als ahnungslose Ärztin, die vorgibt von „Star Wars“ noch nie etwas gehört zu haben. Überhaus herrlich ist auch die Konfrontation zwischen eingefleischten „Star Wars“-Fans und den ihnen verhassten „Trekkis“. Auf die Spitze getrieben und fein pointiert macht „Fanboys“ dann streckenweise doch noch überraschend viel Spaß.

Wissenswertes

Fanboys Spaßvogel Seth Rogen übernahm gleich drei Rollen in dieser "Star Wars" Hommage.



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