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Bright Young Things
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Regie
Stephen Fry
Drehbuch
Stephen Fry
Produzenten
Gina Carter, Miranda Davis
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 102 min Land Großbritannien, 2003 DVD-Start 12.02.2009 Verleih EuroVideo |
Story
Adam Fenwick-Symes zählt in den 30er Jahren zum erlauchten Kreis der britischen Upperclass in London. Man kennt sich und verbringt die Nächte in den gleichen Clubs und auf immer neuen Party-Highlights. Die Langeweile des Tages und die Leere im Inneren will schließlich mit immer neuem Luxus überwunden werden. Adam würde gerne seine geliebte Nina heiraten, doch im fehlt dazu das Geld, seit sein Buchmanuskript vom Zoll unter dem Verdacht der Pornographie beschlagnahmt wurde. So verdingt er sich bei seinem Verlege als Klatschreporter und berichtet fortan von echten oder erfunden Skandalen aus der Oberschicht. Doch Nina kann nicht warten und verlobt sich Hals über Kopf mit ihrem Jugendfreund Ginger. Als der zweite Weltkrieg ausbricht gerät die Welt der Partygemeinde aus den Fugen.
Schauspieler
Emily Mortimer, Stephen Campbell Moore, James McAvoy, Michael Sheen, David Tennant, Fenella Woolgar, Dan Aykroyd, Jim Broadbent, Simon Callow, Jim Carter, Stockard Channing, Richard E. Grant, Julia McKenzie, Peter O'Toole, John Mills, Bill Paterson, Nigel Planer, Nicholas Le Prevost, Imelda Staunton, Harriet Walter, Angela Thorne, Margaret Tyzack, Alex Barclay, Simon McBurney, Guy Henry, Alec Newman
Filmkritik von Melanie Frommholz
Schriftsteller, Drehbuchautor und Schauspieler Stephen Fry fügte 2003 der Liste seiner Berufe noch den des Regisseurs hinzu. Für sein Debüt wählte der multitalentierte Brite die Verfilmung der Romanvorlage "Vile Bodies" von Evelyn Waugh. „Bright Young Things“ ist die satirische und ironische Abrechnung mit der Dekadenz und Oberflächlichkeit der jungen britischen Aristokratie der dreißiger Jahre. Fry gelingt es vorzüglich die Leere einzufangen, die diese Menschen erfüllt und die sie mit immer neuen Amüsements und Partys zu füllen versuchen. Geld hat man wie Beziehungen und den richtigen Titel, doch wahre und aufrichtige Freunde sind in dieser Schicht schwer zu finden. Zwischen Drogen, Alkohol und den heimlichen Geldsorgen sind sie alle auf der Suche nach Wahrhaftigkeit. „Bright Young Things“ fängt diese spezielle Atmosphäre gekonnt ein, die durch den Zweiten Weltkrieg ein jähes Ende nimmt. Trotz einiger Länge versteht es das ausgezeichnete Ensemble an namhaften Schauspielern diesen besonderen Film zu tragen und die feinen Facetten dieses Lebens zwischen ererbten Titeln, neuen Partyhighlights und der ständigen Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit einzufangen.
Stephen Fry adaptierte für das Drehbuch den Roman "Vile Bodies" von Evelyn Waugh.