Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Skin & Bone
|
Regie
Everett Lewis
Drehbuch
Everett Lewis
Produzenten
Claudia Hoover, Gardner Monks
Genre Drama (Gay) FSK 16 Filmlänge 110 min Land USA, 1996 DVD-Start 01.04.2011 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Hollywood ist nicht nur in den vielen Filmstudios der Ort, an dem Menschen zu jemand gänzlich anderem werden. Die Callboys Henry, Dean und Billy sind solche Menschen. Ständig schlüpfen sie in verschiedene Rollen, tun alles, um aus der Masse herauszustechen und wollen doch unerkannt bleiben. Ein Grat, der so schmal ist, dass man sich leicht auf ihm verirrt. Ihr Leben ist selbstzerstörerisch, emotional, brutal. Wer hier Gefühle zeigt verliert, wer sich verliebt, ist aus dem Spiel. Das ist Los Angeles. Das ist die Stadt der Engel, in der alles gemacht wird - Hauptsache der Preis stimmt...
Schauspieler
B. Wyatt, Alan Boyce, Nicole Dillenberg, Garret Scullin, Chad Kula, Susannah Melvoin, Clark Heathcliffe Brolly, Gregory Sporleder, Richard Mitrani, Chris Wetzel, Michael Nehring, Michael Haynes, Greg Jackson, Chris Reahm, Andrea Beane
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist Everett Lewis' dritter Film. Er fungierte als Regisseur, Drehbuchautor und Cutter und wollte wohl ein kleines Kunstwerk erschaffen, das die Los Angeles Times als "Bissig, zärtlich, fesselnd, ungemein berührend und sogar komisch." beschreibt und die LA Weekly als "Perfekt verpackt und mit viel nackter Haut, gelingt Lewis ein bewegender Film!" adelt. Schnell fallen in diesem Zusammenhang auch Worte, wie "Klassiker" oder "zeitlos". Dies alles, inklusive der Zitate aus Hollywood, ist "Skin & Bone" nicht geworden, im Gegenteil. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, der Film sei mitten in den 80er Jahren entstanden und hätte nichts gekostet. Wenn die Story stimmt und die Botschaft ankommt, ist eine schlechte Qualität noch immer zu verzeihen, doch auch in diesem Punkt ist dieser Streifen eine herbe Enttäuschung. Im Grunde geht es nur darum, sich auszuziehen. Es ist keine Leistung, Schauspieler dazu zu bewegen, hüpfend und nackt durch die Gegend zu springen. Vielleicht soll das ja Filmkunst sein, ein Begriff, den man besonders dann immer bedient, wenn es zu nichts anderem reicht. Im Fall von "Skin & Bone" reicht es tatsächlich zu nichts anderem. Ein Film, der Mitte der 90er Jahre entstanden ist, schlechte Bild- und Tonqualität zu bieten hat und haufenweise schwanzwedelnde Typen zeigt. Wer will so etwas heute noch sehen?!
"Skin & Bone" ist lediglich im englischen Original und deutschen Untertiteln erhältlich.