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Video Kings
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Regie
Daniel Acht, Ali Eckert
Drehbuch
Daniel Acht, Ali Eckert
Produzenten
Daniel Acht, Ali Eckert, Gerhard Hahn
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 94 min Land Deutschland Kinostart 06.09.2007 DVD-Start 25.04.2008 Verleih Madhouse (Barnsteiner) |
Story
Schlimmer hätte es für den Filmjunkie Flo nicht kommen können: Seine Freundin, die er eigentlich gar nicht liebt, ist schwanger. Während Flo schon Hochzeitspläne schmiedet und seinen Kummer im Alkohol ersäuft, stellt sich glücklicherweise jedoch heraus, dass er gar nicht der Vater des Kindes ist. Gerade noch mal Glück gehabt! Doch kaum ist das eine Problem vom Tisch, steht schon das nächste, in Form eines Inkassoeintreibers, vor der Türe. Der Inkassoeintreiber legt dem schlecht verdienenden Flo seinen ganzen Schuldenberg offen und droht ihm mit Gehaltspfändung. Immerhin hat Flo mit Hotte einen super Kumpel, der ihm in dieser schweren Lebenslage treu zur Seite steht.
Schauspieler
Fabian Busch, Wotan Wilke Möhring, Monica Nancy Wick, Hendrik Arnst, Thomas Schmidt, Bela B. Felsenheimer, Peter Thorwarth, Oliver Korittke, Badesalz, Til Schweiger
Filmkritik von Kathrin Lang
Es beginnt grandios: Wer das DVD-Menü von „Video Kings“ ein paar Minuten ablaufen lässt, der bekommt einen tollen Vorgeschmack von den Songs, die diesen Film umranden. Eingängige Riffs und ebensolche Textpassagen werden Fans von rockigen Klängen schnell überzeugen und auf ihre Seite ziehen. Wie schon auf dem Cover angepriesen wird, hat „Video Kings“ jedoch noch weitaus mehr zu bieten: „Die Trash-Komödie“ prangert dort dick und fett. Doch das Feld von Trash-Filmen ist weit und noch ist nicht sicher, ob das werbewirksame Versprechen auch gehalten werden kann. Nach den ersten Szenen kann „Video Kings“ die Vorankündigung nämlich noch keines Falls verwirklichen. Skeptisch beobachtet man einen Fabian Busch, wie er der Kamera entgegenkotzt und entnimmt den Hintergrundgeräuschen ein ominöses Stöhnen. Doch bevor man an dieser Stelle versucht ist, „Video Kings“ in eine ihm unwürdige Schublade zu stecken, sollte man ihm noch einige Minuten Zeit geben: Das Geschehen wird zunehmend skurriler, die Witze treffsicherer und das Spiel der Schauspieler zum Wegschmeißen komisch. Nicht nur Wotan Wilke Möhring läuft zu Höchstformen in seiner absurden Darstellung auf, sondern mit ihm auch Fabian Busch. Ein Fabian Busch, der komischer denn je seine Rolle mimt. Wenn dann auch noch Til Schweiger als Actionhero alias Liebesheld Amor auftaucht, der diejenigen zusammenführt, die zusammen gehören, wird es dem Zuschauer zwar langsam ein wenig zu bunt - doch dann ist das ganze Spektakel auch schon vorbei und man muss sich eingestehen: Es war toll, toll schräg!
