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Tödliche Magie
Death defying acts
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Regie
Gillian Armstrong
Drehbuch
Tony Grisoni, Brian Ward
Produzenten
Chris Curling, Marian Macgowan
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 93 min Land Australien, Großbritannien Verleih Ascot Elite |
Story
Schottland Mitte der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts: Trickbetrügerin Mary McGarvie und ihre Tochter Benji schlagen sich mit schlecht bezahlten Varietee-Auftritten durch, bei denen sie den Menschen die Wahrheit vorhersagen. Als der berühmte Entfesslungskünstler Houdini ankündigt für die Kontaktaufnahmen mit seiner kürzlich verstorbenen Mutter im Jenseits 10.000 Dollar zu zahlen wittert Mary die Chance aus ihrem Elend zu entkommen. Sie bietet sich ihm als Medium an, nicht ahnend, das Houdini nur Interesse an der Entlarvung falscher Wahrsager hat.
Schauspieler
Catherine Zeta-Jones, Guy Pearce, Timothy Spall, Saoirse Ronan, Malcolm Shields, Leni Harper, Ralph Riach
Filmkritik von Melanie Frommholz
Im Sog von Streifen wie „Prestige – Meister der Magie“ oder „The Illusionist“ versucht sich die australisch/englische Produktion „Tödliche Magie“ ebenfalls mit einem magisch angehauchten Thema auf dem Markt zu behaupten. Der Film braucht sich nicht zu verstecken. Mit OSCAR-Gewinnerin Catherine Zeta-Jones („Chicago“), Guy Pearce („Memento“) und der OSCAR-nomierten Saoirse Ronan („Abbitte“) wartet er mit einer sehr guten Besetzung auf und auch in Sachen Ausstattung wird hier oberstes Niveau geboten. Die Geschichte orientiert sich zum Teil an dem Leben des wahren Entfesslungskünstler Harry Houdini, ist jedoch weit davon entfernt in diesem Punkt authentisch zu sein. Doch dass will „Tödliche Magie“ auch gar nicht. Houdini ist lediglich der Aufhänger für eine tragisch-romantische Liebesgeschichte mit mystischem Einschlag. Da wo die Grenzen zwischen Realität und echter Magie verschwimmen, hätte der Handlung zwar etwas mehr Spannung und Atmosphäre gut gestanden, aber insgesamt gesehen ist „Tödliche Magie“ dennoch sehenswert.
