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Prince of Persia - Der Sand der Zeit
Prince of Persia: The Sands of Time
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Regie
Mike Newell
Drehbuch
Carlo Bernard, Boaz Yakin, Doug Miro
Produzent
Jerry Bruckheimer
Genre Abenteuer FSK 12 Filmlänge 116 min Land USA Kinostart 20.05.2010 DVD-Start 30.09.2010 Blu-ray-Start 30.09.2010 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
Einst war Dastan ein einfacher Waisenjunge in den Straßen, doch dann nahm König Sharaman ihn wie einen Sohn an und gab ihm ein Zuhause. Nun, 15 Jahre später, reitet Dastan mit Sharamans beiden leiblichen Söhnen Seite an Seite. Im Auftrag des Königs sollen sie die heiligen Stadt Alamut einnehmen, weil deren Herrscher im Verdacht stehen Persiens Feinde mit Waffen zu versorgen. Die Brüder ahnen nicht, dass finstere Mächte die Situation für ihre dunklen Pläne nutzen wollen. Alamut fällt dank Dastans Wagemut, doch auf der Siegsfeier wird König Sharaman mit einem vergifteten Mantel umgebracht. Der Mantel war ein Geschenk Dastans, der sofort des Mordes verdächtigt wird. In letzter Minute kann er mit der Prinzessin von Alamut, Tamina fliehen. Doch die Häscher sind schon hinter den beiden her. Dastan bleibt wenig Zeit, um seine Unschuld zu beweisen…
Schauspieler
Jake Gyllenhaal, Gemma Arterton, Ben Kingsley, Alfred Molina, Toby Kebbell, Reece Ritchie, Richard Coyle, Steve Toussanit, Dave Pope, Daud Shah, Gisli Örn Gardarsson
Filmkritik von Melanie Frommholz
Mit „Prince of Persia – Der Sand der Zeit“ bringen uns Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Mike Newell den guten alten Orient mit seiner Mystik und seinem bezaubernden Charme zurück auf die große Leinwand. Die Welt aus 1001 Nacht war lange eine vergessene Quelle für gute Kinogeschichten und wurde nun mit der Computerspiel-Verfilmung aus der Versenkung geholt. Dem Duo Bruckheimer/Newell ist ein rasanter Abenteuerstreifen gelungen, der zwar optisch dann und wann zu stark an seine PC-Wurzeln erinnert, mittels einem Feuerwerk an Verfolgungsjagden und krachenden Kampfsequenzen aber dennoch zu überzeugen weiß. Jack Gyllenhaal stehen seine Muskeln genauso gut wie seine Rolle als sympathischer Waisenjunge, der zum Prinz wird und schließlich die Welt vor dem Untergang rettet. An seiner Seite macht die scharfzüngige Gemma Arterton, die bereits als Bond-Girl echte Actionqualitäten bewiesen hat, erneut eine gute Figur. Der Mann für die flotten Sprüche und die Situationskomik ist aber eindeutig Alfred Moulina. Mit sichtlicher Spielfreude gibt er den windigen Scheich Amar, der auf der Flucht vor Steuereintreibern sein Glück im Veranstalten von Straußenrennen gefunden hat. Ein Schlitzohr mit dem Herz auf dem richtigen Fleck.
„Prince of Persia – Der Sand der Zeit“ kann trotz einiger optischer Schwächen durch eine temporeiche Inszenierung punkten. Der Film versteht es die Balance zwischen augenzwinkerndem Humor und ernsthafter Action zu halten und wird damit zum unterhaltsamen Popcorn-Kino.
Wissenswertes
Der Film basiert auf dem beliebten Videospiel
“Prince of Persia” von Jordan Mechners.
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Kommentare
Klint Ostwald schreibt am 29.05.10, 15:36
Kann mit der Krtik nicht übereinstimmen. Die Action-Szenen waren wirklich gut, aber der Humor ist meiner Meinung nach eher peinlich. Jake Gyllenhal ist als Dastan zwar bemüht, wirkt aber nicht glaubwürdig.
Fazit: Mittelprächtig, aber eigentlich genau das was ich erwartet habe.
Shruikan schreibt am 24.05.10, 19:30
Grundsolides Kino! Die Mischung aus Fantasy, Action und Witz funktioniert bei diesem Film wunderbar. Jake Gyllenhaal und seine Filmpartnerin harmonieren einmalig zusammen und spielen einfach super. Die Story ist gut, wenn auch teilweise etwas verwirrend. Dieser Film schreit nach einer Fortsetzung! Sehr empfehlenswert.
