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The Air I Breathe - Die Macht des Schicksals
The Air I Breathe
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Regie
Jieho Lee
Drehbuch
Jieho Lee, Bob DeRosa
Produzenten
Darlene Caamano, Emilio Diez Barroso, Paul Schiff
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 95 min Land USA, Mexiko, 2007 DVD-Start 03.04.2009 Verleih Koch Media |
Story
Manchmal klopft das Schicksal unerwartet an die Türe, um dann voll zuzuschlagen. Dies bekommen gleich mehrere Menschen stark zu spüren: Ein Gangster, der in die Zukunft schauen kann und mit dieser Gabe nur schwer umzugehen vermag. Ein aufstrebendes Popsternchen, das sich nichts sehnlicher als ein ganz normales Leben wünscht. Ein Arzt, der seine beste Freundin liebt und verzweifelt versucht, sie von einer tödlichen Krankheit zu heilen. Ein ganz gewöhnlicher Bankangestellter, der das viele Geld auch gerne mal in seiner eigenen Tasche sehen würde. Sie alle haben im Grunde nich viel miteinander gemeinsam und doch hängt das Schicksal des einen stark mit dem des anderen zusammen…
Schauspieler
Brendan Fraser, Forest Whitaker, Andy Garcia, Sarah Michelle Gellar, Kevin Bacon, Emile Hirsch, Julie Delpy, Kelly Hu, Evan Parke, Taylor Nichols, Victor Rivers
Filmkritik von Kathrin Lang
Der Herzschlag so mancher Filmfans dürfte sich beim erstmaligen Durchlesen des Castes merklich beschleunigt haben. Das Spannende daran sind nicht einmal die einzelnen Namen, sondern viel mehr die enorme Ansammlung an bekannten Schauspielern, die in „The Air I Breathe – Die Macht des Schicksals“ zusammengeführt werden sollen. OSCAR Preisträger Forest Whitaker neben einem Brendan Fraser. Powerfrau Sarah Michelle Gellar neben Andy Garcia. Und dazwischen bekannte Gesichter wie Julie Delpy, Emile Hirsch und Kevin Bacon. Das könnte spannend werden! Schlussendlich kann man vor den schauspielerischen Leistungen auch nur den Hut ziehen. Als klarer Gewinner in Sachen Charakterdarstellung geht zwar deutlich Forest Whitaker hervor, doch auch wenn seine Kollegen nicht einmal ansatzweise an seine Leistungen heranreichen, so ist jeder für sich betrachtet dennoch eine wahre Wucht. Brendan Fraser kann nun endlich auch mal in einer durchweg ernsten Rolle überzeugen und Sarah Michelle Gellar hat einen ordentlichen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Emile Hirsch ist schon lange kein Geheimtipp mehr, was er mit seiner Darstellung erneut unter Beweis stellt.
Unter dem Deckmantel eines Thrillers getarnt, hat es „The Air I Breathe – Die Macht des Schicksals“ dann nur bis in unsere Videotheken geschafft. Warum? Das wird erst nach der Filmsichtung klar. Zwar beginnt das ganze Episodenspektakel absolut fantastisch und endet auch so, doch zwischendrin fehlt dem Film merklich Energie. Zum einen mag das daran liegen, dass „The Air I Breathe – Die Macht des Schicksals“ als Thriller angepriesen wird, im Grunde aber keiner ist. Man erwartet die große Action, sucht das spannende Abenteuer – das hier jedoch ausbleibt. Vielmehr geht es um die ruhigen Momente, in denen die Charaktere auf sich alleine gestellt sind. Es geht um den einen Moment, der über Leben und Tod, Liebe oder Hass entscheidet. Nur in diesen leisen Momenten entfaltet „The Air I Breathe – Die Macht des Schicksals“ sein volles Potential und erreicht seinen Zuschauer da, wo er ihn erreichen will. Mit einem Thriller hat dies alles nur wenig gemein. Viel mehr geht es um die Macht des Schicksals, die nicht nur die einzelnen Episoden miteinander verbindet, sondern auch die Botschaft des Filmes mit ihrem Publikum. Leider glänzt „The Air I Breathe – Die Macht des Schicksals“ nur selten mit solch eindringlichen Momenten – womit wir beim zweiten möglichen Grund für das Ausbleiben des Leinwandauftrittes wären. Ist die erste Episode noch fein geschliffen, toll ausgearbeitet und metapherreich, lässt die Qualität der folgenden Episoden merklich nach. Erst gegen Schluss läuft „The Air I Breathe – Die Macht des Schicksals“ wieder zu Hochtouren auf und entfaltet ähnlich tolles Potential wie noch zu Beginn. Der Schluss ist ebenso fantastisch wie berührend: Das Schicksal hat sich seinen Weg gebahnt…
