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L´Auberge Rouge - Mord inklusive
L´Auberge Rouge
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Regie
Gérard Krawczyk
Drehbuch
Christian Clavier, Michel Delgado
Produzent
Christian Fechner
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 92 min Land Frankreich DVD-Start 03.04.2009 Verleih Sunfilm |
Story
Von Außen sieht das abgelegene Gasthaus in den Pyrenäen friedlich aus und auch die Besitzer, ein Ehepaar mit zwei Kindern, machen auf den ersten Blick einen gastfreundlichen Eindruck. Doch der Schein trügt! Dies bekommen vor allem die Reisenden zu spüren, die in dem Gasthaus Unterschlupf für die Nacht suchen. Bislang hat es kaum einer von ihnen lebend aus dem Haus geschafft. Die Besitzer kennen keinen Skrupel und morden seit Jahren nach Lust und Laune…
Schauspieler
Christian Clavier, Josiane Balasko, Gérard Jugnot, Jean-Baptiste Maunier, Sylvie Joly, Anne Girouard, Urbain Cancelier, François-Xavier Demaison, Jean-Christophe Bouvet, Laurent Gamelon
Filmkritik von Kathrin Lang
Es ist nicht das erste Mal, dass die Franzosen ihre komische Ader unter Beweis stellen. Erst 2008 brachten sie mit „Willkommen bei den Sch´tis“ einen Film mit Kultpotential auf den Markt, der die Kinosäle reihenweise füllte. Die Groteske „L´Auberge rouge“ kommt zwar keinesfalls an den Kinohit von 2008 heran, muss sich aber auch nicht verstecken. Fans von schwarzem Humor dürfen sich freuen: Auf den Spuren von „Adams Äpfel“ wandernd, wird uns mit „L´Auberge rouge“ ein Streifen vorgesetzt, der bitterböse und urkomisch zugleich ist. Zwar zündet hier bei weitem nicht jeder Witz und auch so mancher Dialog hätte besser geschliffen werden können, doch die Figuren wurden großartig gezeichnet und von glaubwürdigen Schauspielern toll in Szene gesetzt. Allen voran ein fantastischer Gerard Jugnot und eine fast ebenso glänzende Anne Girouard, die „L´Auberge rouge“ durch ihr komisches Spiel ungemein bereichern und zu einem wahren Filmvergnügen werden lassen.
Man nehme ein bisschen "schräg", dazu zwei Mal "bitterböse Schwärze" und ein wenig Selbstironie. Fertig ist der neue Streich aus französischem Lande.
"L´Auberge Rouge" basiert auf der gleichnamigen Erzählung des französischen Schriftstellers Honoré Balzac. Die Geschichte wurde 1951 erstmals von Claude Autant-Lara fürs Kino verfilmt.