All in - Alles oder nichts

Deal

Filmplakat All in - Alles oder nichts
Regie Gil Cates Jr.  Drehbuch Gil Cates Jr., Mark Weinstock  Produzenten Mark Weinstock, Albert J. Salzer, Michael Arata, Steve Austin 
Genre Tragik-Komödie  FSK Filmlänge 87 min
Land USA  Kinostart 12.06.2008  DVD-Start 30.01.2009  Verleih Koch Media

Story

Eigentlich hat die ehemalige Pokerlegende Tommy Vinson dem Kartenspiel ein für allemal abgeschworen. Nachdem er vor vielen Jahren all sein Geld beim Zocken auf den Kopf gehauen hat, musste er seiner Frau versprechen niemals wieder Karten in die Hand zu nehmen. Dieses Versprechen hält ihn jedoch nicht davon ab, hin und wieder einen Ausflug in die nahe gelegenen Spielcasinos zu machen, indem er den Zockern beim Pokern zusieht. Dort trifft er eines Tages auf das junge Talent Alex, dem er einen interessanten Deal vorschlägt: Tommy bringt Alex das Spielen bei, zahlt die Einsätze und der Gewinn wird halbiert. Alex, der mit seinem Job in einer Rechtsanwaltskanzlei ohnehin unzufrieden ist, lässt sich auf den Deal ein und gewinnt durch sein Talent tatsächlich in kürzester Zeit viel Geld. Als jedoch eines der größten Pokerturniere der USA ansteht, gehen die Meinungen der beiden allerdings so stark auseinander, dass sie fortan getrennte Wege gehen…

Schauspieler

All in - Alles oder nichts Burt Reynolds, Bret Harrison, Shannon Elizabeth, Jon Thomas, J.D. Evermore, Maria Mason, Kenny Bordes, Dustin Hunter Evans, Summer Lee

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 2 von 5 Ms All in - Alles oder nichts Nachdem das Pokerfieber wie eine Welle über die halbe Welt schlug, musste natürlich auch Hollywood reagieren und produzierte mit „All in – Alles oder nichts“ einen Film, der die Zocker des beliebten Kartenspiels auf unsere Leinwand brachte. Wo Poker jedoch strategisch geschickte Züge und Coolness erfordert, ist der Film mit dieser Aufgabe hoffnungslos überfordert. Nicht nur, dass die Story träge inszeniert wurde und über ihre offensichtlichen Schwächen mit einer expressiven Filmmusik hinwegtäuschen will. Auch die wenigen Dialoge wirken dürftig ausgetüftelt, während die Schauspieler allemal in einer der untersten Ligen spielen. Wenn Burt Reynolds mit schwarz gefärbten Haaren, Augenbrauen und Schnurrbart erstmals auftritt, erleidet der Zuschauer einen kleinen Schock. Natürlich darf auch die obligatorische Sonnenbrille in keiner Szenen fehlen, weshalb man nach einigen Filmminuten mit dem Gedanken spielt, ob das überhaupt Burt Reynolds ist – oder nicht vielleicht ein Double? Jungschauspieler Bret Harrison hinterlässt da zwar schon ein deutlich besseres Bild, kann jedoch auch nicht über die Tatsache hinweg täuschen, dass „All in – Alles oder nichts“ ein allemal zweitklassiger Film seines Genres ist, der vieles kann, aber sicherlich nicht überzeugen.



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